VfL Wildeshausen gibt beim 2:2 gegen Tur Abdin 2:0-Führung aus der Hand

Philipp Finger überhastet, Valdrin Stublla ungeschickt

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Derzeit in blendender Verfassung: Wildeshausens Jan Lehmkuhl (M.).

Wildeshausen - Der VfL Wildeshausen hat im Nachholspiel gegen den SV Tur Abdin eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben und es durch das 2:2 (1:0) verpasst, sich vorzeitig den dritten Tabellenplatz in der Fußball-Bezirksliga zu sichern.

„Wir hatten es selbst in der Hand, haben uns aber noch die Butter vom Brot nehmen lassen“, ärgerte sich VfL-Trainer Jörg Peuker. Die Mannschaft habe seine Vorgaben nicht umgesetzt und den Delmenhorstern im Mittelfeld zu viele Räume gelassen.

Trotzdem führten die Gastgeber mit 2:0. Beim 1:0 passte Sascha Görke nach rechts zu Alexander Kupka. Kupka bediente anschließend André Hesselmann, der aus acht Metern einschob (9.). Das 2:0 erzielte Jan Lehmkuhl mit einem direkt verwandelten 22-Meter-Freistoß aus halblinker Position (57.). Der Mittelfeldspieler hatte bereits gegen den Ahlhorner SV per Freistoß getroffen und ist derzeit in blendender Verfassung. „Jan hat im Moment einen Lauf“, bestätigte Jörg Peuker, monierte aber auch, dass der 21-Jährige diesmal „die Bälle nicht schnell genug weitergeleitet“ habe.

Mit einem überhastet ausgeführten Einwurf zum Gegner leitete Philipp Finger Abdins Anschlusstor durch Can Blümel ein (61.). Finger, der sonst in der Wildeshauser Kreisliga-Mannschaft spielt, stand überraschend als Rechtsverteidiger in der Startelf. „Bis auf den Einwurf hat er seine Sache sehr ordentlich gemacht – ein erfahrener Spieler lässt sich da fünf, sechs Sekunden Zeit. Aber sonst war alles schick“, sagte Jörg Peuker.

Ungeschickt verhielt sich VfL-Innenverteidiger Valdrin Stublla, als er am Strafraumeck gegen Miki Blümel das Bein stehen ließ. „Den muss er geben“, sagte Jörg Peuker über den Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Sven Schlickmann (SV Tungeln). Can Blümel versenkte den Strafstoß zum 2:2 (70.).

Storven Bockhorn (81.), Jan Lehmkuhl (83.) und Maximilian Seidel (86.) vergaben anschließend gute Konterchancen zur erneuten Wildeshauser Führung. „Aber letztlich geht das Unentschieden in Ordnung“, meinte Jörg Peuker. So sah es auch Abdin-Coach Andree Höttges: „Vom Verlauf ist das gerecht. Wir hatten zwar ein bisschen mehr Spielanteile, aber nur wenige Chancen. Nur in der zweiten Halbzeit haben wir ansatzweise gezeigt, was wir können.“ mar

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