Wildeshausen geht nach Sieg in Abbehausen als Spitzenreiter ins Saisonfinale

Storven Bockhorn beim 4:1 an allen VfL-Treffern beteiligt

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Linksverteidiger Lukas Schneider (r.) erzielte das 1:0 für den VfL Wildeshausen.

Wildeshausen - Der VfL Wildeshausen geht als „Gejagter“ ins Meisterschaftsfinale der Fußball-Bezirksliga. Die Krandel-Kicker gewannen ihr vorletztes Saisonspiel beim TSV Abbehausen mit 4:1 (2:1). Damit würde ihnen zum Abschluss (Freitag, 29. Mai, 19.15 Uhr) schon ein Unentschieden gegen den SV Atlas Delmenhorst zum Titelgewinn genügen.

Allerdings sind die Verletzungssorgen von VfL-Coach Marcel Bragula weiter gewachsen. Zu den Langzeitausfällen Majues Gebhardt-Bauer, Matthias Ruhle und Tim Albus sowie Jan Lehmkuhl (Bänderdehnung im Sprunggelenk) und Sascha Görke (Knieprobleme) gesellten sich vier weitere Akteure ins VfL-Lazarett: Innenverteidiger Jan Gusfeld-Ordemann zerrte sich im Abschlusstraining den Oberschenkel, Torjäger Kai Schmale brachte ein dickes Knie aus Abbehausen mit, Rechtsverteidiger Jannik Wallner stürzte auf die Schulter, und sein Ersatmann Kai Meyer trug bei einem Zweikampf eine fette Beule am Schienbein davon. Nicht ganz so schlimm sieht es bei Flügelstürmer Janek Jacobs aus, der ein leichtes Ziehen im Oberschenkel verspürte.

In der intensiven Partie erzielte Lukas Schneider per Kopfball nach Eckstoß von Storven Bockhorn das 1:0 (11.). Die Gastgeber kamen in der ersten Hälfte ein Mal vor das VfL-Tor – das nutzte Ruben Rebmann zum 1:1 (38.). Es war der erste Wildeshauser Gegentreffer nach 399 Minuten. Doch noch vor der Pause brachte Maximilian Seidel den Spitzenreiter wieder in Führung: Nach Vorlage von Storven Bockhorn traf er mit einem wunderschönen Schuss aus der Drehung zum 2:1 in den Winkel (44.).

„Die ersten zehn Minuten nach der Halbzeit waren wir nicht wach“, monierte VfL-Coach Bragula. Prompt kam TSV-Torjäger Dominik Juhrs zwei Mal frei zum Kopfball. Jedoch ohne Folgen für die Wildeshauser. Stattdessen erhöhte Abwehrchef Daniel Pasker nach Ecke von Storven Bockhorn per Kopf auf 3:1 (58.). Kurz vor Schluss krönte der dreifache Torvorbereiter Bockhorn seine tolle Leistung mit dem Treffer zum 4:1-Endstand (87.). „Storven hat eines seiner besten Saisonspiele gemacht“, lobte Bragula den Antreiber. Auch Bockhorns Mitteldfeldkollegen Ole Lehmkuhl und Alexander Kupka waren stark.

„Wir müssen uns jetzt belohnen! Aber selbst wenn das nicht klappen sollte, geht die Welt nicht unter“, sagte Bragula mit Blick auf das „einfachste Spiel der Saison“.

mar

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