VfL Wildeshausen gegen SV Atlas steigt am 29. Mai, 19.15 Uhr / Bramlage pfeift

Jöckel erwartet mehr als 3000 Fans zum Meisterschaftsfinale

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Hat Marcel Bragula auch am 29. Mai Grund zum Jubeln?

Wildeshausen - Das Finale rückt näher! Durch die 1:3-Niederlage des TuS Obenstrohe beim TSV Abbehausen ist auch rechnerisch klar: Die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga entscheidet sich zwischen dem VfL Wildeshausen und dem SV Atlas Delmenhorst. Beide Titelaspiranten treffen am letzten Spieltag aufeinander, und jetzt steht auch fest, wann: Anstoß ist am Freitag, 29. Mai, 19.15 Uhr. Darauf einigten sich die beiden Teams und Staffelleiter Frank Schulte.

Wie berichtet, ist das Krandelstadion am ursprünglich geplanten Termin (Sonnabend, 30. Mai, 17 Uhr) wegen des Kinderschützenfestes gesperrt. Eine Austragung auf einem Nebenplatz verbietet sich wegen des erwarteten Besucherandrangs. Schon das Hinspiel sahen mehr als 1400 Zuschauer. „Atlas geht davon aus, dass 2500 bis 3000 aus Delmenhorst anreisen, dazu kommen noch mal 500 bis 600 aus Wildeshausen“, erläutert VfL-Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel.

Ob das Meisterschaftsfinale auch ein echtes Endspiel um den Landesliga-Aufstieg wird, entscheidet sich spätestens in elf Tagen. Bis dahin muss Atlas noch drei Mal ran: an diesem Mittwoch, 20 Uhr, im Nachholspiel beim TSV Ganderkesee, dann beim Tabellendritten TuS Obenstrohe (Sonntag, 10. Mai, 15 Uhr) und gegen Schlusslicht Ahlhorner SV (Freitag, 15. Mai, 19 Uhr). Die Krandel-Kicker haben bei aktuell vier Punkten Vorsprung und den Partien gegen den Vorletzten FC RW Sande (Sonntag, 10. Mai, 15 Uhr) und beim Tabellenzehnten TSV Abbehausen (Sonntag, 17. Mai, 15 Uhr) das vermeintlich leichtere Restprogramm.

„Jetzt zu sagen, wir wollen Zweiter werden, wäre Blödsinn! Aber erstmal konzentrieren wir uns nur auf Sande“, sagt VfL-Trainer Marcel Bragula. Wohlwissend, wie schwer sich seine Mannschaft im Hinspiel gegen den Aufsteiger getan hat: Erst in allerletzter Minute erzielte Majues Gebhardt-Bauer den 1:0-Siegtreffer. „Da haben wir uns die Zähne ausgebissen und nur mit Glück gewonnen.“

Doch spätestens nach der Partie kommt der Coach nicht umhin, das „allgemeine Pfingstverhalten“ anzusprechen. Viele VfL-Akteure würden unter normalen Umständen auch am 23. Mai beim Gilde-Cup mitmischen. Aber diesmal? Stichwort: Verletzungsgefahr. „Die Gilde steht über allem“, sagt Marcel Bragula als gebürtiger Wildeshauser. „Aber in diesem Jahr gibt es eine besondere Situation, die so nicht vorhersehbar war.“

Der VfL Wittekind hat schon mal reagiert und für die beiden letzten Heimspiele gegen Sande und den SV Atlas Fabian Kahler als Moderator verpflichtet. Und der Fußballbezirk Weser-Ems wird für das Meisterschaftsfinale mit dem regionalligaerfahrenen Henrik Bramlage (VfL Oythe) einen seiner besten Schiedsrichter entsenden. „Für alles andere kann nur die Mannschaft sorgen“, meint Ottmar Jöckel.

mar

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