VfL unterliegt effektiver BVC-Reserve mit 1:3

Flachsenbergers Frauen fehlen nur Nuancen

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Kira-Lysan Meyer brachte den VfL Wildeshausen mit 1:0 in Führung.

Wildeshausen - Der Titeltraum ist geplatzt! Nach der 1:3 (1:0)-Niederlage beim Tabellenführer BV Cloppenburg II besitzen die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen allenfalls theoretische Chancen auf die Meisterschaft. Bei noch einer ausstehenden Partie haben die Krandel-Kickerinnen drei Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter sowie das um 27 Treffer schlechtere Torverhältnis.

„Wir haben trotzdem ein gutes Spiel gemacht, wenn man bedenkt, dass wir ohne fünf Stammspielerinnen angetreten sind“, sagte Sven Flachsenberger. Der VfL-Coach musste auf seine Kapitänin Femke Krumdiek sowie Natascha Helms, Sarah Kubitza, Viktorija Jonaityte und Grietje Finke verzichten. „Dafür haben die Mädchen aus der zweiten Reihe gezeigt, dass sie ganz dicht an der Startformation dran sind und die Stammspielerinnen gut bis sehr gut vertreten können – es fehlten nur Nuancen“, meinte Flachsenberger. Besonders freute er sich über die starken Leistungen von B-Juniorin Wiebke Heyne und Jette Henkensiefken.

Die Gäste erwischten einen guten Start, nahmen die Zweikämpfe an und erspielten sich immer wieder Tormöglichkeiten. Daher war die Führung auch nicht unverdient: Nachdem sich Viktoria Brandt auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, vollendete Kira-Lysan Meyer flach zum 1:0 (22.). Anschließend hatten Brandt und Meyer den zweiten Treffer auf dem Fuß, konnten den Ball aber nicht im BVC-Tor unterbringen. So blieb es bis zur Pause beim knappest möglichen Vorsprung.

„In der Kabine hatten wir uns vorgenommen, in der zweiten Halbzeit so weiterzumachen – leider hat das nicht funktioniert“, bedauerte Flachsenberger. Denn keine drei Minuten nach Wiederbeginn glich Anna Kollmer zum 1:1 aus (48.). „Danach wirkten wir verunsichert. Cloppenburg war bissiger und wollte mehr“, berichtete Flachsenberger. Folgerichtig trafen Michelle Kaiser zum 2:1 (72.) und Anna Kollmer zum 3:1 (86.). „Diesmal hat die effektivere Mannschaft gewonnen: Cloppenburg hatte fünf Chancen und davon drei reingemacht“, erläuterte Flachsenberger. Zehn Tage zuvor hatte seine Crew beim 2:1 im Krandel das bessere Ende für sich gehabt. - mar

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