SV Wildeshausen feiert bei seinem siebten Vergleichsschwimmfest 21 Einzelsiege

Senger und Meyer – erfrischt und erfolgreich

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Das Aufgebot des SV Wildeshausen holte insgesamt 21 erste Plätze.

Wildeshausen - Es gibt in diesen Tagen schlechtere Gelegenheiten, um Sport zu treiben: Beim siebten Vergleichsschwimmfest des SV Wildeshausen im Krandelfreibad erhielten die Athleten die Erfrischung gratis dazu.

„Trotz der großen Hitze ist alles reibungslos gelaufen. Wir hatten mit Pavillons und Schirmen dafür gesorgt, dass die Kampfrichter nicht der direkten Sonne ausgesetzt waren. Und die Schwimmer konnten sich in ihren Pausen unter die Bäume auf der großen Liegewiese verziehen. Außerdem haben wir ausreichend Getränke bereit gestellt“, berichtete Pressewartin Susanne Wiesner.

Für die Dauer des Wettkampfes hatte die Stadt Wildeshausen das Schwimmerbecken gesperrt. „Nur gut, dass wir um 15 Uhr durch waren“, meinte Susanne Wiesner. Denn etliche Badegäste lechzten förmlich nach Abkühlung. Das hatte im vergangenen Jahr noch ganz anders ausgesehen: Bei der sechsten Auflage des Vergleichsschwimmfestes war es regnerisch-ungemütlich.

Im August 2013 hatten 14 Vereine 138 Schwimmer zu 562 Einzelstarts auf die Blöcke geschickt. Diesmal hatten zwölf Vereine zusammen 118 Sportler für 453 Einzel- und elf Staffelstarts gemeldet. Mit 19 Athleten stellte der Ausrichter vor der SGS Hude-Sandkrug (17) und dem Weyher SV (16) das größte Kontingent. Für die meisten Starts sorgten die SGS Hude-Sandkrug (83), der SV Wildeshausen (77) und der Weyher SV (64.).

Die Wildeshauser fischten insgesamt 21 Gold-, 16 Silber- und zehn Bronzemedaillen aus dem 26 Grad warmen Wasser. Hinzu kamen Pokale für die Staffelsiege über 8x50 Meter (Mixed) sowie 4x100 Meter Freistil (männlich).

Erfolgreichste Wittekindstädter waren Paul-Finn Senger (Jahrgang 1996) und Philip Meyer (1994), die je fünf Mal als Erste anschlugen. Drei Mal war Amelie Hildebrandt erfolgreich. Doppelsiege gab es für Wiebke Schneider, Mikkel Grotelüschen und Jan-Henrik Wulf. Tessa Johannes und Lina Britt Bajorat waren je ein Mal Schnellste.

Die Organisatoren hatten vor dem Wettkampf wieder fleißig Präsente eingeworben. Dadurch konnten sie fast jedes zweite der etwa 75 Rennen als „Prämienlauf“ deklarieren: Die Sieger durften sich aus dem Angebot etwas aussuchen.

Derweil fiebern Pressewartin Susanne Wiesner und ihre Vereinskollegen der Fertigstellung des Hallenbades entgegen: Zu gern möchte der SV Wildeshausen wieder sein beliebtes Weihnachtsschwimmen veranstalten.

mar

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