Punkte für den Klassenerhalt sammeln

VfL Wildeshausen erhofft sich von Fabian Rang einen Schub

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Fabian Rang steht dem VfL Wildeshausen nach seinem Auslandsjahr wieder zur Verfügung.

Wildeshausen - Jetzt gilt es wieder für den VfL Wildeshausen in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren: Am Sonntag, 15.30 Uhr, beginnt für Spitzenspieler Guido Grützmacher und Co. mit dem Auswärtsspiel beim Osnabrücker SC die neue Saison. Erneut verfolgen die Huntestädter nur ein Ziel: „Wir wollen möglichst frühzeitig genügend Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Die Meisterschaft wird ohnehin an den freiwilligen Landesliga-Absteiger SV Molbergen gehen. Den zweiten Platz dürften Laxten, Osnabrück und Holzhausen wohl unter sich ausmachen. Dahinter ist alles möglich“, sagt VfL-Teamsprecher Michael Rüdebusch.

Tatsächlich geht Molbergen in Bestbesetzung als eindeutiger Titelfavorit ins Rennen. Ansonsten stapelt Rüdebusch möglicherweise etwas tief. Auf alle Fälle sollte der VfL aber nichts mit dem Abstiegskampf zu tun bekommen und Mannschaften wie BV Essen, SV Bawinkel, SC BW Papenburg und VfL Emslage (trotz seines herausragenden Spitzenspielers Christoph Schepers) hinter sich lassen. Schließlich wirkt Wildeshausen auf allen Positionen gefestigt, weist keinerlei Schwachpunkte auf und stellt in Guido Grützmacher und Kai Beecken ein exzellentes oberes Paarkreuz.

Zudem freut sich Rüdebusch über die Rückkehr von Youngster Fabian Rang: „Fabian steht uns nach seinem Auslandsjahr wieder voll zur Verfügung. Er wird uns mit seinem Elan einen Schub geben.“ Gut möglich. Gemeldet wurde Rang junior zwar als Nummer zwei des Reserveteams (1. Bezirksklasse), doch genau wie „Capitano“ Martin Hakemann zählt Rang eigentlich fest zum Personal der Ersten, wie Rüdebusch betont: „Natürlich werden wir öfter durchrotieren.“

Und dann hat Rüdebusch für die neue Serie noch eine nicht unwichtige Unwägbarkeit ausgemacht: „In dieser Spielzeit dürfen die Vereine ja letztmalig noch zwischen den herkömmlichen Zelluloidbällen und den neuen Plastikbällen wählen. Wir befinden uns also in einer Übergangssaison. Es ist im Vorfeld zwar bekannt, wer schon mit Plastik spielt und wer nicht, aber trotzdem dürfte es alleine schon durch die gravierenden Unterschiede der neuen Bälle ein riesiges Durcheinander geben.“

Ein Einwand, der nicht von der Hand zu weisen ist. Zelluloidbälle flogen – und fliegen immer noch – tatsächlich allesamt ähnlich. Die neuen Plastikkugeln hingegen nicht. Von Hersteller zu Hersteller tun sich hierbei erhebliche Differenzen auf, worauf sich die Akteure erst einmal einstellen müssen. Trotzdem sollte der Klassenerhalt für den VfL Wildeshausen zu keinem Zeitpunkt in Gefahr geraten.

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Aufstellung: 1. Guido Grützmacher, 2. Kai Beecken, 3. Michael Rüdebusch, 4. Helmut Rang, 5. Carsten Scherf, 6. Frank Schröder.

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