VfL Wildeshausen empfängt SV Wilhelmshaven

Wieder mit Dittrich und wieder zu null?

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Wahrscheinlich führt Mittelfeldlenker Sascha Görke den VfL Wildeshausen erneut als Kapitän aufs Feld.

Wildeshausen - Es sind zwar erst zwei Spieltage in der Fußball-Bezirksliga absolviert, trotzdem sieht sich Marcel Bragula bereits jetzt in seiner Einschätzung bestätigt.

„Es zeichnet sich ab, dass es in dieser Saison enger zugeht als in der letzten“, sagt der Trainer des VfL Wildeshausen. Seine Crew hat sich nach dem 3:0-Auftaktsieg über den TuS Eversten und dem 0:0 bei BW Bümmerstede mit vier Punkten direkt hinter dem Heidmühler FC einsortiert. Der Landesliga-Absteiger führt die Tabelle mit der Optimalausbeute von sechs Zählern an. Einen Fingerzeig, ob Vizemeister Wildeshausen weiter ganz oben mitmischen wird, könnte das anstehende Heimspiel gegen den SV Wilhelmshaven, einen der Topfavoriten, geben (Sonntag, 16 Uhr).

Mit der Startbilanz der Krandel-Kicker kann Bragula ganz gut leben. Besonders freut ihn dabei, dass sein Team – das Freundschaftsspiel gegen Landesliga-Aufsteiger GW Mühlen (2:0) mitgerechnet – bereits seit drei Partien kein Gegentor mehr geschluckt hat. „Das ist schon gut“, findet der 43-Jährige. Offensiv ist aber noch Luft nach oben. „Gegen Eversten haben wir erst in der zweiten Halbzeit angefangen Fußball zu spielen, und in Bümmerstede war das ein reiner Kampf“, meint Bragula: „Ich bin überzeugt, dass wir es besser können, aber ich will nicht zu kritisch sein.“

Auch Maik Stolzenberger dürfte bislang wenig Grund zum Klagen gehabt haben. Der SVW-Coach, der im Sommer vom Landesliga-Aufsteiger SV Brake an die Jade gewechselt war, feierte mit seiner neuen Mannschaft beim 3:0 über den SV Eintracht Wiefelstede einen Einstand nach Maß. „Wiefelstede hat in 90 Minuten nicht einmal aufs Tor geschossen“, berichtet Bragula, der die Partie gemeinsam mit seinem neuen Co-Trainer Patrick Meyer verfolgte. Beide waren hinterher ziemlich beeindruckt. Es war Wilhelmshavens bislang einziger Punktspielauftritt. Da im Jadestadion stellenweise neuer Rollrasen verlegt worden war, fiel das für vergangenen Mittwoch angesetzte Spiel gegen den SV Tur Abdin Delmenhorst aus.

Der aktuelle SV Wilhelmshaven habe mit jener Mannschaft, die in der abgelaufenen Serie als Neunter ins Ziel kam, nicht mehr viel gemeinsam, sagt Bragula. Die vermeintlichen Schwachstellen des Kaders konnten Manager Christian Schütze und Teammanager Bastian Röben in der jüngsten Wechselperiode ausmerzen. Unter anderem folgten Torjäger Christopher Nickel und Sechser Arkadiusz Wojcik Coach Stolzenberger von Brake nach Wilhelmshaven. Aus der Konkursmasse des VfB Oldenburg II sicherte sich der SVW Angreifer Jonathan Matondo und Mittelfeldass Ercan Karavul. Den größten Respekt hat Bragula allerdings vor Knipser Sergej Müller und Dany Tiaki Hatou. „Hatou ist der mit Abstand stärkste Spieler. Er hat in der Liga nichts zu suchen. Zu seiner Verpflichtung kann man den Wilhelmshavenern nur gratulieren“, sagt Bragula.

Da der frischgebackene Vater Sebastian Pundsack nicht trainiert hat, wäre es keine Überraschung, wenn erneut Felix Dittrich das Wildeshauser Tor hüten würde. „Felix ist gut in Form und hat jetzt zweimal zu null gespielt – er ist ein sicherer Rückhalt“, erläutert Bragula. Mittelfeldlenker Sascha Görke dürfte die Gastgeber als Kapitän aufs Feld führen, sollte Pundsack auf der Ersatzbank Platz nehmen. Dort geht es aufgrund einiger verletzungs- beziehungsweise urlaubsbedingter Ausfälle diesmal übrigens weniger beengt zu. Beim SV Wilhelmshaven fehlt auf jeden Fall Frank Enoh. Für den Innenverteidiger ist die Hinrunde wegen einer Knieverletzung gelaufen. 

mar

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