Tischtennis-Bezirksoberliga

VfL Wildeshausen düpiert den Spitzenreiter – 9:3

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Kai Beecken hatte großen Anteil am 9:3-Erfolg über den BSV Holzhausen.

Wildeshausen - Besser hätte der VfL Wildeshausen gar nicht ins neue Jahr starten können: Völlig überraschend behielten die Huntestädter in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren mit 9:3 die Oberhand über den bis dahin noch ungeschlagenen Klassenprimus BSV Holzhausen. Durch den Sieg kletterte der VfL auf den Relegationsplatz und weist als Achter nur noch zwei Punkte Rückstand zum Tabellenvierten Osnabrücker SC auf.

Dabei hatte Wildeshausens Nummer zwei Michael Rüdebusch vor der Partie nicht gerade vor Optimismus gestrotzt: „Es ist nicht davon auszugehen, dass Holzhausen in der zweiwöchigen Pause in einen Winterschlaf gefallen ist.“ Tja, wenn er sich da mal nicht geirrt hat. Doch ihm und seinen Mannschaftskollegen wird es egal gewesen sein.

Obwohl die Wildeshauser in Helmut Rang sogar auf einen kaum zu ersetzenden Leistungsträger verzichten mussten, feierten sie am Ende einen 9:3-Kantersieg. Besonders erfreulich aus Sicht der Hausherren: Auch wenn der Erfolg angesichts einer 5:2-Fünfsatzbilanz vielleicht etwas zu hoch ausfiel – in Ordnung ging er allemal.

Nerven wie Drahtseile

Schließlich steckte Wildeshausen selbst die äußerst unglückliche 12:14-Fünfsatzniederlage von Guido Grützmacher/Martin Hakemann im Auftaktdoppel gegen Marco Dransmann/Arndt Kallmeyer ungerührt weg – und bewies in der Folgezeit Nerven wie Drahtseile. Denn: Viermal musste anschließend der fünfte Durchgang entscheiden – und viermal jubelten die Gastgeber. Erst Michael Rüdebusch/Frank Schröder und Kai Beecken/Carsten Scherf im Doppel, dann VfL-Spitzenspieler Grützmacher (13:11-Fünfsatzsieg gegen Dransmann) sowie Rüdebusch (11:9 im fünften Durchgang über Sebastian Witte) im Einzel.

Diese Kraftakte stellten die Weichen frühzeitig auf Sieg. Zumal die Wildeshauser auch in der Folgezeit kaum etwas anbrennen ließen und dank Erfolgen von Beecken, Scherf sowie dem knappen 14:12-Fünfsatztriumph von Schröder über Marcus Gensch unwiderstehlich auf 7:1 davon zogen. 

Starkes Signal im Abstiegskampf

Das war bereits mehr als die halbe Miete für den VfL. Die Schlappen von „Capitano“ Hakemann, der mit 9:11 im fünften Durchgang an Kallmeyer scheiterte, und Rüdebusch (0:3 gegen Dransmann) fielen somit nicht mehr ins Gewicht.

Da sowohl Grützmacher (3:0 im Spitzeneinzel gegen Witte) als auch Beecken (Viersatzerfolg gegen Oliver Klostermann) souverän punkteten, durfte sich Wildeshausen letztlich über ein fettes 9:3 im Abstiegskampf freuen. Keine Frage: Diese zwei unverhofften Zähler könnten im Kampf um den Klassenerhalt Gold wert sein. - drö

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