VfL Wildeshausen bezwingt gestern Abend im Bezirkspokal TSV Ganderkesee

Flügelflitzer Seidel als Kopfballungeheuer – 3:0

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Kleiner Mann ganz groß: Maximilian Seidel bejubelt sein Kopfballtor zum 2:0.

Wildeshausen - Von Sven Marquart. Marcel Bragula hat bei seiner Pflichtspielpremiere als Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen gestern Abend ein glückliches Händchen bewiesen: Keine zwei Minuten nach seiner Einwechslung erzielte Bragulas Joker Majues Gebhardt-Bauer das 1:0 – der Grundstein zum 3:0 (0:0)-Erfolg in der Erstrundenpartie des Bezirkspokals über den künftigen Ligarivalen TSV Ganderkesee.

Vorbereitet hatte den Treffer Maximilian Seidel, der den Ball zuvor auf dem linken Flügel behauptet und dann überlegt nach innen gepasst hatte. Die beiden anderen Tore erzielte der 19-Jährige selbst. Das 2:0 besorgte der nur 1,67 Meter lange Flügelflitzer – völlig untypisch – mit einem platzierten Kopfball in den linken oberen Winkel. „Mein allererstes Tor in der C-Jugend war auch ein Kopfballtor“, berichtete der Mann mit der Rückennummer 12. Diesmal hatte ihn Jannik Wallner mit einer Maßflanke von rechts perfekt bedient (74.).

Das 3:0 in der Nachspielzeit war dann wieder ein typischer Seidel-Treffer: Steil geschickt, zog er unnachahmlich davon und verwandelte eiskalt zum Endstand (90.+2). Zuvor hätte Jannik Wallner mit einem Fehlpass Cansin Cetin beinahe das Anschlusstor aufgelegt.

„Am Ende war es ein klares Ding und das Ergebnis auch in der Höhe angemessen“, bilanzierte Marcel Bragula, der „4:1 Großchancen“ für seine Mannschaft gezählt hatte. Allerdings taten sich die Gastgeber gut eine Stunde lang ziemlich schwer. „Ganderkesee hat in der ersten Halbzeit kompakt gestanden, gut verschoben und die Räume eng gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir das Tempo erhöht und sie besser ausgespielt“, analysierte der VfL-Coach.

Abgesehen von einer Chance von Maximilian Seidel, der sich gegen Timur Nakip durchgesetzt hatte (30.), brachten die Platzherren offensiv vor der Pause wenig zustande. Aber auch die Gäste, die ohne Torjäger Manuel Carrilho und Apostolos Papakostas angetreten waren, erspielten sich kaum Möglichkeiten. VfL-Keeper Sebastian Pundsack war lediglich bei einem Freistoß von Timur Nakip ernsthaft gefordert (51.).

Anschließend zielte Dennis Schröder nach einer raffinierten Freistoßvariante knapp am Kasten von TSV-Torhüter Christian Klattenhoff vorbei (55.), ehe Maximilian Seidel den aufgerückten Daniel Pasker bediente. Doch der Abwehrchef traf den Ball nicht voll (58.). Kurz darauf hatte Marcel Bragula den richtigen Riecher, nahm seinen zentralen Angreifer Kai Schmale, der viel geackert hatte, vom Platz und brachte Majues Gebhardt-Bauer. Der Rest ist bekannt...

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