VfL Wildeshausen bezwingt Absteiger mit 6:0 und hat das Finale gegen Atlas

„Sixpack“ gegen Sande, aber Sorgen um Görke und Kupka

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Anfang vom Sander Ende: Der Ball ist lange weg, da holt FC-Keeper Peter Weiss Wildeshausens Janek Jacobs von den Beinen. Den fälligen Strafstoß verwandelt Kai Schmale.

Wildeshausen - Von Sven Marquart. Die beiden Titelaspiranten in der Fußball-Bezirksliga geben sich keine Blöße: Der Tabellenzweite SV Atlas löste die schwere Auswärtsaufgabe beim TuS Obenstrohe souverän und gewann durch Treffer von Musa Karli (4.), Dominik Entelmann (49.) und Kevin Radke (69.) mit 3:0. Spitzenreiter VfL Wildeshausen fertigte Absteiger FC RW Sande mit 6:0 (3:0) ab. Somit kommt es am letzten Spieltag im Krandelstadion zum ersehnten Finale um die Meisterschaft.

Trotz des „Sixpacks“ gegen den Tabellenvorletzten aus Friesland war Marcel Bragula nur bedingt zufrieden: „Das war ein klares Ding. Trotzdem war nicht alles Gold, was glänzt. Gegen eine Mannschaft wie Sande dürfen wir nicht so viel zulassen“, meinte der VfL-Trainer. In der Tat: Hätte Sebastian Pundsack seinen Dress nach dem 8:0 gegen den Ahlhorner SV ungewaschen wieder in den Trikotkoffer packen können, so musste der Torhüter diesmal mehrfach seine Klasse unter Beweis stellen. Zum Beispiel gegen Dennis Rehbein (56.) und per Fußabwehr gegen Timo Eden (66.).

Außerdem trieben Bragula einige Verletzungen Sorgenfalten auf die Stirn: So musste er in Alexander Kupka (Oberschenkel) und Sascha Görke (Knie) gleich zwei zentrale Mittelfeldspieler auswechseln. Dadurch fanden sich Tobias Düser als Sechser und Maximilian Seidel als Achter plötzlich auf ungewohnten Positionen wieder.

Ordentlich einstecken musste auch Janek Jacobs. Bereits nach vier Minuten grätschte ihn Sandes Keeper Peter Weiss im Strafraum um. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Kai Schmale kaltschnäuzig zum 1:0 (5.). Zuvor hatte der Routinier bereits ein Abseitstor erzielt (2.). Durch die frühe Führung ersparten sich die Krandel-Kicker im Vergleich zum 1:0 im Hinspiel mühevolles Anrennen.

Der nur 1,68 Meter große Maximilian Seidel per Kopfball nach Flanke von Lukas Schneider (15.) und Janek Jacobs, der nach gewonnenem Laufduell überlegt einschob (18.), erhöhten auf 3:0 und sorgten damit schnell für klare Verhältnisse. „18 von 20 Mannschaften spielen das bei den Temperaturen dann nur noch runter“, meinte Marcel Bragula.

Nicht so der VfL. Zwar klemmte es bei den Platzherren zu Beginn der zweiten Halbzeit, doch nach etwa einer Viertelstunde lösten sie wieder die Handbremse und gaben noch mal Gas. Das Resultat: drei weitere Treffer durch einen schönen Diagonalschuss Maximilian Seidels von rechts in den linken Winkel (68.), einen wuchtigen Kopfball von Abwehrchef Daniel Pasker nach Eckstoß von Storven Bockhorn (81.) sowie ein Abstaubertor von Ole Lehmkuhl (84.).

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