6:3-Auftaktsieg über SG Großenmeer/Bardenfleth

Natascha Helms dreimal aus der Distanz erfolgreich

Der dritte Streich von Natascha Helms: Die Wildeshauser Mittelfeldspielerin traf beim 6:3-Auftaktsieg über die SG Großenmeer/Bardenfleth dreimal aus der Distanz. - Foto: Marquart

Wildeshausen - Zwei grundverschiedene Halbzeiten haben die Fußballerinnen des VfL Wildeshausen zum Saisonauftakt in der Bezirksliga abgeliefert. Nach nervösem Beginn und einem 2:3-Pausenrückstand setzten sich die Krandel-Kickerinnen noch mit 6:3 gegen die SG Großenmeer/Bardenfleth durch und sammelten die ersten drei Punkte für den Klassenerhalt.

„Mit der zweiten Hälfte bin ich sehr zufrieden – da haben wir alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte VfL-Coach Sven Flachsenberger. Was er im ersten Abschnitt von seiner Crew sah, gefiel ihm hingegen weniger. Zwar hatte Jette Henkensiefken nach einem Eckstoß das frühe 1:0 besorgt (2.), doch praktisch im Gegenzug leisteten sich die Gastgeberinnen eine Unaufmerksamkeit und fingen sich das 1:1 (3.). „Dadurch gab es einen kleinen Bruch in unserem Spiel“, sagte Flachsenberger.

Dem 1:2 ging ein Abwehrfehler voraus (19.). „Da war der Abstand zwischen den Innenverteidigerinnen zu groß“, monierte Flachsenberger. Per Freistoß besorgte Natascha Helms das 2:2 (28.). Anschließend versäumte es der VfL, wieder in Führung zu gehen – und wurde mit dem 2:3 bestraft (33.).

„In der Kabine gab’s eine Ansage“, berichtete Flachsenberger. Offensichtlich fruchteten seine Worte, denn nach Wiederbeginn ging der VfL wesentlich früher und bissiger ins Pressing. Der Lohn: das 3:3 durch Viktoria Brandt (47.). Mit einem Kunstschuss von der Torauslinie erzielte Kapitänin Femke Krumdiek das 4:3 (54.). Anschließend setzte Sarah Kubitza einen Foulelfmeter neben den SG-Kasten. „Davon mal abgesehen, hat Sarah ein gutes Spiel gemacht“, lobte Flachsenberger die emsige Angreiferin.

Eine starke Leistung bot auch Natascha Helms in der Mittelfeldzentrale. Mit zwei Distanzschüssen machte sie das halbe Dutzend voll (68./73.). Bei beiden Gegentreffern machte Gästekeeperin Sofie Siemer keine sonderlich glückliche Figur.

„Jetzt gilt es, die Fehler aus der ersten Halbzeit abzustellen, denn in den nächsten Wochen wollen wir gegen weitere direkte Konkurrenten die nächsten Punkte einfahren“, sagte Flachsenberger mit Blick auf das Auswärtsspiel bei der SG Holdorf/Handorf-Langenberg (Sonntag, 20. August, 15 Uhr) und das Derby gegen den FC Huntlosen (Sonntag, 3. September, 13 Uhr). - mar

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