SC Wildeshausen arbeitet sich durch 94:81 gegen Neuenkirchen auf Platz drei vor

Christian Wendeln stellt Bezirksliga-Topscorer kalt

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Pascal Pavel (beim Wurf) vertrat seinen verletzten Bruder André als Captain.

Wildeshausen - Der SC Wildeshausen hat sich durch ein 94:81 (42:39) über den TuS Neuenkirchen auf den dritten Tabellenplatz der Basketball-Bezirksliga Süd vorgearbeitet.

SC-Coach Edward Brouwer machte vor allem die gute Teamleistung für den Erfolg verantwortlich: „Wir haben in der Defensive gut gestanden und die beiden Neuenkirchener Schlüsselspieler teilweise ausgeschaltet. Es wäre jedoch etwas einfacher gewesen, wenn wir auch die leichten Punkte erzielt hätten – da haben wir vor allem in der ersten Hälfte wieder einiges liegen lassen.“

Beide Mannschaften begannen selbstbewusst. Nach einem 7:10-Rückstand (5.) gingen die Wildeshauser mit 18:14 in Führung (7.). Am Ende des ersten Viertels hieß es 21:21. „Ich hätte allein in diesem Viertel mindestens sechs Punkte erzielen müssen“, haderte Christian Wendeln mit seiner Wurfausbeute. Der Center steuerte insgesamt vier Zähler bei. Trotzdem bot Wendeln eine gute Leistung – hatte er doch maßgeblichen Anteil daran, dass sein Neuenkirchener Pendant Sebastian Bremer lediglich auf elf Punkte kam. Der Bezirksliga-Topscorer erzielt durchschnittlich 18,0 Zähler pro Partie.

Im zweiten Viertel wechselte die Führung ständig hin. In der 15. Minute nahm Brouwer eine Auszeit, weil die Gäste auf fünf Punkte davon gezogen waren. Mit Erfolg: Michael Haake glich mit einem Dreier und einem Korbleger aus, und Borchert Finke besorgte per Dreier die neuerliche Führung.

Nach Wiederbeginn machten die Gastgeber innerhalb von vier Minuten mit einem 14:1-Lauf aus ihrer 42:39-Halbzeitführung ein 56:40. Beim 62:42 (26.) schien das Spiel gelaufen zu sein. Aber die Neuenkircherner gaben nicht auf und verkürzten vor dem Schlussviertel auf 56:73. Weil sich die Brouwer-Crew im letzten Abschnitt einige unnötige Ballverluste leistete, schmolz ihr Vorsprung weiter (81:68/36.). Doch ihr Sieg geriet nicht mehr in Gefahr.

„Fünf Spieler haben zweistellig gepunktet – das ist ein gutes Zeichen, dass die Mannschaft in der Breite gut aufgestellt ist. Dadurch konnten wir die Ausfälle von André Pavel, Stefan Timm und Marc Weber sehr gut kompensieren.“, sagte Teammanager Gerrit Finke.

SC Wildeshausen: Borchert Finke (15), Rudi Finke (11), Michael Haake (17), Tim Hoffmann (1), Nick Labitzke (18), Lars Löwensen (4), Manuel Möller (20), Marcel Pavel, Pascal Pavel (4), Christian Wendeln (4).

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