Volleyballerinnen gewinnen Relegation

Wieking-Team quält sich zum Klassenerhalt

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (him) · Einen erleichterten Sieger und einen stolzen Verlierer gab es nach dem Relegationsendspiel zur Frauen-Landesliga zwischen den Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen und SV Cappeln.

„Unsere Leistung war wirklich nicht berauschend, und phasenweise hatte ich die Landesliga schon abgehakt“, meinte Gunther Wieking, Trainer der Wildeshauserinnen. Sein Team gewann am Ende eines spannenden und zweistündigen Spiels glücklich mit 3:2 (24:26, 25:14, 25:9, 22:25, 15:12) und sicherte sich für eine weiteres Jahr die Landesliga-Zugehörigkeit.

„Wir hatten bestimmt 120 Fans, die uns angefeuert haben“, war Cappelns Trainer Ludger Ostermann, langjähriger Mannschaftskollege von Wieking und immer noch aktueller VfL-Spieler, von der Kulisse begeistert. Sein Team lobte er ebenfalls: „Meine Damen haben alles gegeben. Letztendlich einen Tiebreak mit drei Punkten Unterschied zu verlieren ist einfach nur unglücklich.“

Nachdem der SV Cappeln zunächst das Qualifikationsspiel gegen die SG Findorff in vier Sätzen gewonnen hatte, ging es auch gegen Wildeshausen gut los. „Umso länger der Satz dauerte, desto größer wurde bei uns die Anspannung. Man konnte meinen Spielerinnen die Nervosität deutlich anmerken, vor allem bei den Aufschlägen war die Fehlerquote viel zu hoch“, berichtete Gunther Wieking. Besser wurde es aus VfL-Sicht im zweiten Satz, und als im dritten Satz die Wildeshauserinnen ihren Gegner förmlich an die Wand spielten, sah es gut aus für die Gäste.

Im vierten Satz ließen die VfL-Spielerinnen aber wieder nach, dafür setzte das „große Flattern“ (O-Ton Wieking) ein. Vor allem die Fehlerquote bei den Aufschlägen schnellte in die Höhe, während Cappeln in der Abwehr um jeden Ball rackerte und sich als verdienten Lohn den Tiebreak erkämpfte. Und auch dort hatten die „Marathonspielerinnen“ aus dem Landkreis Cloppenburg lange Zeit die Nase vorne. Eine 3:0-Führung behaupteten sie bis zum 7:4, beim 8:6 wurden die Seiten gewechselt. Vier Ballwechsel später, Cappeln lag immer noch mit zwei Punkten vorne (10:8), ging Roxy Hillmann zum Aufschlag. Sechs Punkte in Folge bedeuteten die Vorentscheidung zugunsten des VfL Wildeshausen. Cappeln konnte zwar noch einmal auf 12:14 verkürzen, doch ihren dritten Matchball verwandelten die Wildeshauserinnen. Ein Sonderlob sprach Gunther Wieking für Angreiferin Ina Diephaus aus, die auch in der Abwehr einen starken Part ablieferte und „als Einzige die nötige Ruhe ausstrahlte“. Für den VfL spielten außerdem Roxy Hillmann, Steffi Gutsche, Antje Stahl, Monika Blömer, Katrin Schröder, Wiebke Mildes, Angela Bleyle, Andrea Brosig, Louisa Hendrich, Sarah Zahn und Sina Meyer.

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