Wildeshauser Volleyballerinnen mit fünftem Sieg in Folge

Wieking gibt weiterhin den Mahner

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Roxy Hillmann verstand es, die spielerische Linie ihres Teams beim 3:1-Erfolg aufrechtzuerhalten. ·

Wildeshausen - Von Daniel WiechertFünf Spiele, 15 Punkte, erst drei Sätze abgegeben – die Landesliga-Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen sind weiter „on fire“. Doch auch nach dem 3:1-Sieg (15:25, 25:21, 25:22, 25:17) gegen die SG Ofenerdiek/Ofen blieb VfL-Trainer Gunther Wieking bei seiner Linie, die Euphorie nicht ins Uferlose steigen zu lassen: „Wenn wir oben bleiben wollen, muss eine Steigerung her.“

Auf die Anfangsphase der Auswärtspartie bei der SG bezogen, stimmt diese Aussage zweifelsfrei: Die VfL-Volleyballerinnen erwischten einen mehr als miesen Start, gerieten ruckzuck mit 3:18 ins Hintertreffen. „Zu diesem Zeitpunkt war viel zu wenig Bewegung in unserem Spiel. Wir hatten vor allem Probleme bei den Annahmen“, sagte Wieking. Der erste Durchgang war bereits weg, trotzdem kamen die Gäste nochmal etwas heran, machten bis Satzende (15:25) zwölf der nächsten 19 Punkte.

Auch wenn der Satz verloren gegangen war, merkten die Wildeshauserinnen, dass mehr drin ist. Ohne wirklich überzeugend zu spielen, gewannen die Gäste die nächsten drei Sätze. Vor allem deshalb, weil die VfL-Spielerinnen die Bigpoints landen konnten. „Es war aber zu keinem Zeitpunkt so, dass wir uns entspannt hätten zurücklegen können“, sagte Wieking. „Wir haben nie unseren spielerischen Rhythmus gefunden“, bemängelte der Coach. Letztlich hätten die leichten Punkte durch Sina Meyers Aufschläge den Unterschied ausgemacht. Überhaupt habe die individuelle Klasse seiner Spielerinnen die Begegnung zugunsten des VfL entschieden. Besonders Roxy Hillmann konnte glänzen, obwohl sie sich noch im Vorfeld der Partie mit Schulterproblemen rumgeplagt hatte. Dass die Gäste ihr spielerisches Limit nicht erreichen konnten, lag auch daran, dass Katrin Schröder, und Sarah Liebig ausgefallen waren.

Perfektionist Wieking hofft nun, in den kommenden zwei Trainingswochen das Feintuning angehen zu können. „Uns fehlt hier und da noch die Abstimmung“, sagte der Coach. Das seien immer noch Auswirkungen der holprigen Saisonvorbereitung. Falls der spielerische Feinschliff gelingt, wird vielleicht selbst Trainer Wieking nach dem Doppelspieltag in eigener Halle am Samstag, 30. November, gegen den MTV Aurich und wiederum gegen die SG Ofenerdiek/Ofen kein Haar mehr in der Suppe finden können.

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