Hat TV Neerstedt aus den Fehlern gelernt?

Wiebke Kieler soll die Abwehr stabilisieren

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Hoffnungsträgerin: Wiebke Kieler (r.) wurde beim TV Neerstedt in den letzten beiden Spielen schmerzlich vermisst.

Neerstedt - Nach drei Niederlagen in Folge finden sich die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt in der Tabelle inzwischen auf Platz zwölf wieder. Schlechter als die Grün-Weißen stehen nach vier Spielen nur noch die punktlosen Teams vom ATSV Habenhausen und GW Mühlen da. Die Aufstiegseuphorie sei schon ein wenig verflogen, gibt Trainer Maik Haverkamp zu.

Bei den beiden Niederlagen gegen den TV Oyten II (25:36) und den VfL Oldenburg III (28:41) habe seine Crew aber lange mitgehalten, hat der Coach auch Positives gesehen. Sein Team müsse aus den Fehlern lernen, fordert Maik Haverkamp vor dem Heimspiel gegen die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn an diesem Sonnabend, 17.15 Uhr.

Gegen die Gäste aus dem Ammerland steht seine Mannschaft erneut vor einer schwierigen Mission, sagt der Trainer der Neerstedterinnen. Nach den Auftaktniederlagen gegen die SFN Vechta (16:21) und den SV Werder Bremen II (16:23) habe die SG inzwischen ihre Form gefunden. „Das ist eine super eingespielte Mannschaft, die sich vor dieser Saison noch einmal verstärkt hat“, skizziert Maik Haverkamp die SG Friedrichsfehn.

Mit dem 34:21-Erfolg über den FC Schüttorf 09 glichen die Schützlinge von Trainerin Alexandra Hansel am vorigen Wochenende ihr Punktekonto aus. Der Knoten sei geplatzt, stellte Hansel nach dem zweiten Saisonsieg fest. „Strippenzieherin“ bei den Gästen ist Mittelangreiferin Miriam Thamm. Die Spielmacherin der Gäste lasse den Ball gut laufen, sei selbst torgefährlich und habe ein gutes Auge für Kreisläuferin Kim von Aschwege, nennt Maik Haverkamp die Stärken der früheren Drittliga-Akteurin (TV Oyten, VfL OIdenburg II).

Beim TV Neerstedt gehört Wiebke Kieler im dritten Saisonheimspiel wieder zum Aufgebot. Die letzten beiden Begegnungen ihrer Mannschaft hatte die Rechtshänderin urlaubsbedingt verpasst. „Wiebke hat uns nicht nur vorne gefehlt, sie hält auch die Abwehr zusammen“, hofft Maik Haverkamp mit der Rückkehr der Rückraumlinken auf mehr Stabilität in der Defensive. 77 Gegentreffer hat der TV Neerstedt in den beiden Spielen ohne sie kassiert – zu viel für Maik Haverkamps Geschmack. Mit Wiebke Kieler im Innenblock der 6:0-Deckung sollte es den Gastgeberinnen gegen den Tabellensiebten gelingen, die Flut an Gegentoren einzudämmen.

prü

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