Zweitliga-Faustballerinnen des TV Brettorf wollen ins Oberhaus zurück

Werth behält in kritischen Situationen die Nerven

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Brettorfs Kapitänin Sabrina Rohling konnte gegen Düsseldorf und Lemwerder agieren, wie sie wollte. ·

Brettorf - Die Zeiten der Tiefstapelei sind Geschichte: Nach den beiden jüngsten Heimsiegen über die TG 1881 Düsseldorf und den Lemwerder TV nehmen die Zweitliga-Faustballerinnen des TV Brettorf die Rückkehr ins Bundesliga-Oberhaus ins Visier.

„Ein anderes Ziel können wir uns ja gar nicht mehr setzen“, sagte Trainer Dirk Meiners. Nachdem er und sein Team anfangs erst einmal schauen wollten, was geht, liegen die Brettorferinnen bei Halbzeit punktgleich mit Spitzenreiter TV Voerde auf Rang zwei. „Unser Blick geht jetzt ganz klar in Richtung der Aufstiegsspiele“, sagte Meiners.

TV Brettorf – TG 1881 Düsseldorf 3:0 (11:5, 11:3, 11:6): Die Düsseldorferinnen waren einfach zu schwach, um Brettorf ernsthaft zu fordern. Die Hintermannschaft mit Julia Abel, Michele Werth, Rebecca Wilke und Karen Kläner wehrte alle Angriffe souverän ab. „Die Bälle lagen spitze“, freute sich Dirk Meiners. Dadurch konnten Sabrina Rohling und Rika Meiners agieren, wie sie wollten. „Immer, wenn wir das Tempo angezogen haben, wurde es deutlich“, meinte Dirk Meiners. Im ersten Satz legte seine Crew vom 4:2 einen Zwischenspurt zum 9:2 hin. Im zweiten Durchgang konnte der Tabellenvorletzte lediglich sporadisch punkten. Und auch im dritten Satz bestand nach einem 5:0-Auftakt schnell Klarheit über den späteren Sieger.

TV Brettorf – Lemwerder TV 3:0 (11:8, 11:5, 11:8): „Gegen Lemwerder haben wir da weiter gemacht, wo wir aufgehört hatten, und geschickt unsere Stärken eingesetzt“, berichtete Dirk Meiners. Dabei hatte er den Tabellenfünften aus der Wesermarsch eigentlich stärker eingeschätzt. Im ersten Satz führte die Mannschaft von LTV-Coach Patrick Bartelt zwar mit 4:3 und gestaltete den Durchgang bis zum 6:6 ausgeglichen, doch dann machte Brettorf Ernst. Im zweiten Satz legten die Gastgeberinnen gleich ein 5:0 vor und transportierten den Vorsprung zum 11:5, wenngleich Lemwerder zwischenzeitlich auf 4:6 und 5:7 verkürzen konnte. Im dritten Durchgang ließ sich das TVB-Quartett selbst von einem 3:6-Rückstand nicht aus der Spur bringen. Besonders Michele Werth behielt hinten rechts selbst in kritischen Situationen die Nerven und spielte absolut fehlerfrei.

Nach den beiden klaren Erfolgen war Brettorfs Trainertrio Bernd Ellinghusen, Julian von Seggern und Dirk Meiners natürlich hochzufrieden. „So kann es weiter gehen“, frohlockte Meiners vor dem Rückrundenstart am kommenden Sonntag in Düdenbüttel. Dann sollte auch Laura Koletzek wieder dabei sein, die das Hinrundenende wegen einer Erkältung verpasste. · mar

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