START IN DIE SAISON Aufsteiger GW Kleinenkneten freut sich auf die 1. Kreisklasse

Wennmann schlägt forsche Töne an

Wollen in der 1. Kreisklasse positiv überraschen: GWK-Coach Michael Wennmann (v.l.) und seine Neuzugänge Tobias Kern, Jan Ostendorf, Erik Hollmann und Dennis Spittel.
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Wollen in der 1. Kreisklasse positiv überraschen: GWK-Coach Michael Wennmann (v.l.) und seine Neuzugänge Tobias Kern, Jan Ostendorf, Erik Hollmann und Dennis Spittel.

Kleinenkneten – Soll man den SV GW Kleinenkneten nun als mutig bezeichnen? Oder vielleicht doch lieber als wagemutig? Zumindest nahm Kleinenkneten als letztjähriger Tabellensiebter der 2. Fußball-Kreisklasse die Chance wahr, durch die Hintertür in die 1. Kreisklasse aufzusteigen.

„Die Mannschaften von Rang drei bis sechs haben alle verzichtet“, erklärt Trainer Michael Wennmann das unverhoffte Aufrücken: „Und da wir auf lange Sicht ohnehin hoch wollten, haben wir die Chance einfach am Schopf gepackt.“

Wobei Kleinenknetens Coach die Schwere der Aufgabe durchaus bewusst ist. „Ich rechne nicht mit einem sofortigen Durchmarsch in die Kreisliga“, lacht Wennmann: „Aber wir haben einen großen Kader mit Potenzial. Ich sehe uns nicht chancenlos in der höheren Klasse.“

Positiv für den Aufsteiger: In Tim Lieder (beruflich zu stark eingespannt) verlor Kleinenkneten lediglich einen Spieler, gewann in Mittelfeldrenner Dennis Spittel (eigene Zweite), Taktgeber Jan Ostendorf (von Arminia Rechterfeld II), Tobias Kern und Erik Hollmann (beide FC Hockensberg) aber deren vier hinzu. Entsprechend gut gerüstet sieht sich Wennmann für das Abenteuer 1. Kreisklasse: „Wir verfügen ja zum Glück über ein stabiles Gerüst. Als Abwehrchef ist Pascal Wollenweber eine Bank. Auf der Sechs sorgt Jan-Kristian Spille für Ruhe, und im Angriff vertraue ich Sebastian Bartelt. Basti ist unser Goalgetter und hat schon richtig Bock auf die neue Liga. Aber die Vorfreude ist bei uns allen riesig.“

Und einen völligen Sprung ins kalte Wasser stellt die 1. Kreisklasse für Kleinenkneten ohnehin nicht dar. „Teams wie Colnrade oder Ippener kennen wir ja noch aus der vergangenen Spielzeit“, berichtet Wennmann: „Es wird also für uns kein komplettes Neuland. Außerdem können wir als Underdog ja eigentlich nur positiv überraschen.“

Am Ende soll es für den Neuling allerdings nicht nur bei gelegentlichen Überraschungen bleiben. „Wir haben regelmäßig bis zu 18 Leute beim Training und arbeiten hart für den Klassenerhalt“, betont Wennmann: „Wenn wir bis zum Schluss alle an einem Strang ziehen, ist das kein unrealistisches Ziel. Etwas Glück brauchen wir natürlich aber auch.“ Doch nur auf das Quäntchen Fortune will sich Wennmann nicht verlassen: „Ich rühre nächste Saison ganz sicher keinen Beton an und hoffe auf den Fußballgott. Wir wollen mutig nach vorne spielen und so die nötigen Punkte einfahren. Mit schönem Fußball wohlgemerkt.“

Forsche Töne für einen Frischling, doch Wennmann will das Licht seiner Truppe halt nicht unter den Scheffel stellen. Auf alle Fälle traut sich GWK etwas. Selbst auf die Gefahr, im Nachhinein als wagemutig bezeichnet zu werden.

Von Carsten Drösemeyer

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