Ulrich Meiners ist während der Faustball-DM in mehreren Funktionen gefordert

„Wenn unsere Mannschaften spielen, bin ich nur eins: Fan“

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Sitzprobe: Ulrich Meiners auf der eigens errichteten Tribüne. Bei der DM werden dort heute und morgen mehrere Hundert Faustballfans Platz nehmen. ·

Ahlhorn - Von Sven Marquart„Mister Faustball“ ist in seinem Element: Behende klettert Ulrich Meiners (60) die Leiter empor und glättet das DM-Banner, das über dem Eingang zum Stadion an der Katharinenstraße prangt. Zu den Titelkämpfen erwartet der Ahlhorner SV die zwölf besten Mannschaften Deutschlands und mehrere Tausend Fans – da soll jedes Detail stimmen. Trotzdem fand Ulrich Meiners noch Zeit für ein Interview.

Herr Meiners, Sie sind Faustballabteilungsleiter des Ahlhorner SV, Vorsitzender des Organisationskomitees, Präsident der Deutschen Faustball-Liga – in welcher Funktion werden Sie die DM verfolgen?

In allen Funktionen, immer abwechselnd: Wenn Fragen auftauchen als Abteilungsleiter, im Rahmen der Veranstaltung – beim Empfang und bei der Sieger ehrung – als Präsident, aber wenn unsere Mannschaften spielen, bin ich nur eins: Fan!

Der Ahlhorner SV ist nach 1984 und 1997 zum dritten Mal DM-Gastgeber – wann kam im Verein die Idee auf, sich als Ausrichter zu bewerben?

Vor etwa zwei Jahren gab es eine legendäre Abteilungsleitersitzung. Da haben wir gesagt: „Wir müssen unbedingt mal wieder was machen!“ Wenn man sich frühzeitig bewirbt, hat man gute Chancen. Den Zuschlag haben wir vor rund anderthalb Jahren bekommen.

Jetzt ist alles angerichtet. Wer sind für Sie die Titelfavoriten?

Bei den Männern: eindeutig der TSV Pfungstadt. Die waren zuletzt drei Mal hintereinander deutscher Meister und haben zwei Mal den Europacup gewonnen. Das ist für mich ganz klar die beste Vereinsmannschaft Europas – dahinter ist das Rennen offen.

Und bei den Frauen?

Der TV Jahn Schneverdingen – die haben Topleute. Und als amtierender deutscher Meister der TSV Dennach.

Was trauen Sie den Ahlhorner Mannschaften zu?

Ich hoffe, dass es für beide in Richtung Medaille geht. Bei den Frauen ist die Chance etwas größer. Bei den Männern wartet im Halbfinale Pfungstadt. Das ist normalerweise nicht machbar, deshalb wäre Bronze ein großer Erfolg. Allerdings kann der Heimvorteil auch zur Belastung werden: Zuhause wollen alle besonders gut aussehen – manchmal verkrampft man da.

Welche Rolle spielen die beiden anderen Landkreis-Vertreter, der SV Moslesfehn bei den Frauen und der TV Brettorf bei den Männern?

Moslesfehn ist auf den letzten Drücker noch auf den DM-Zug aufgesprungen – das ist eigentlich die beste Voraussetzung, um weit zu kommen. Brettorf hat sich in den vergangenen Jahren bei großen Turnieren immer gesteigert . . .

Faustball ist eine Randsportart. Wie groß ist das Me dien interesse?

Das ist sonst ja eher überschaubar. Diesmal haben das NDR- und Radio-Bremen-Fernsehen im Vorfeld berichtet, und Tim Albrecht war beim „Sportblitz“. Wir bieten an beiden DM-Tagen einen Liveticker im Internet an und am Sonntag auch einen Livestream.

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