Altherren des TV Falkenburg holen Kreispokal durch 4:2 über VfL Wildeshausen

Wendlandt beendet Elferkrimi

Die Altherren-Kicker des TV Falkenburg feiern den Gewinn des Fußball-Kreispokals. Im Finale besiegten die Mannen um Kapitän Frank de Groot (mit Trophäe) den VfL Wildeshausen mit 4:2 nach Elfmeterschießen. - Foto: Marquart

Wardenburg - Von Sven Marquart. Zum dritten Mal in Folge hatten die Altherren-Kicker des TV Falkenburg das Endspiel des Ü 32-Kreispokals erreicht. Und zum zweiten Mal hatten die Mannen um Kapitän Frank de Groot nun Grund zum Jubeln. Nach ihrem 5:4-Erfolg im Jahr 2016 und der 0:1-Finalniederlage 2017 geweils gegen den VfL Stenum triumphierten die „Falken“ diesmal mit 4:2 (0:0) nach Elfmeterschießen über den VfL Wildeshausen.

„Wir haben das Spiel überlegen gestaltet, aber unsere Chancen nicht genutzt. Elfmeterschießen ist immer auch eine Glückssache“, meinte Falkenburgs Spieler und Vereinsvorsitzender Marten Meyerholz. Vor allem ist Elfmeterschießen aber auch Nervensache. So setzte Falkenburgs Jan-Eric Zwahr den Ball gleich mal neben das Tor. Die beiden ersten Wildeshauser Schützen, Kai Schmale und Peter Klimaschefski, trafen jeweils den Pfosten. „Man konnte den Eindruck gewinnen, dass 7,32 Meter manchmal doch zu schmal sind“, scherzte der Fußballkreisvorsitzende Erich Meenken bei der Siegerehrung.

Doch dann brach Falkenburgs Florian Erhorn den Bann, und nachdem Klimaschefski verschossen hatte, erhöhte Ralf Buß auf 2:0. Anschließend gaben sich die Schützen keine Blöße mehr. Matthias Ruhle und Stefan Timm verwandelten für Wildeshausen, Christian Heinken für Falkenburg, ehe Nils-Sören Wendlandt den Elferkrimi beendete. „Wir können stolz auf uns sein“, fand Vereinsboss Meyerholz, der „aufgrund der Historie mit einer deutlich stärkeren Mannschaft aus Wildeshausen gerechnet“ hatte.

Zwar boten die Kreisstädter in Kai Schmale, Kai Meyer und Matthias Ruhle drei Akteure auf, die vor nicht allzu langer Zeit noch in der Bezirksliga gespielt hatten, doch das half der Wittekind-Crew auch nicht entscheidend weiter. „Man sieht schon den Unterschied: Falkenburg hatte viele Leute dabei, die noch in der 1. Kreisklasse spielen und fit sind. Wir spielen nur noch in der 3. Kreisklasse und trainieren überhaupt nicht mehr“, erläuterte Stefan Timm. „Falkenburgs Sieg ist am Ende verdient – aber wir kommen wieder“, kündigte der VfL-Spielertrainer an.

Wildeshausens Pascal Ehlert (l.) im Duell mit Falkenburgs Florian Erhorn. - Foto: Marquart

Größtes Manko der Wildeshauser: In den kompletten 70 Minuten unterzogen sie Falkenburgs Schlussmann Marcel Häusler nicht einer ernsthaften Prüfung. „Wir hatten keine Chance und haben den Torwart nicht einmal gefordert“, bestätigte Timm. Ansatzweise gefährlich wurde es nur, als Schmale in der ersten Hälfte einen Kopfball ans Außennetz setzte.

Falkenburg kam zwar zu Möglichkeiten, scheiterte aber entweder am starken VfL-Keeper Patrick Müller oder aber am eigenen Unvermögen: Einen schönen Schuss von Wendlandt lenkte Müller mit den Fingerspitzen über die Latte (13.). Dann traf Zwahr in aussichtsreicher Position den Ball nicht richtig (29.). In der zweiten Hälfte zielte Wendlandt bei einer Volleyabnahme knapp daneben (39.), ehe Müller mit einer tollen Fußabwehr gegen Erhorn rettete (46.). Beim Schuss von Zwahr musste Müller nicht eingreifen (61.), Erhorns Kopfball stellte ihn vor keine größeren Probleme (68.).

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