TV Dötlingen strebt einstelligen Tabellenplatz an / Letzte Chance für HTB?

Welz will es in Wardenburg wissen

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Soll geschont werden: Dötlingens Hendrik Sandkuhl laboriert an einer Oberschenkelzerrung und dürfte in Wardenburg nicht zum Einsatz kommen. 

Landkreis – Sechs Spiele noch, dann endet beim Fußball-Kreisligisten TV Dötlingen nach drei Jahren die Trainer-Ära von Markus Welz. Trotzdem hat der Coach des Tabellenzehnten noch Ziele. Eines will er mit seiner Crew am anstehenden 25. Spieltag erreichen.

VfR Wardenburg – TV Dötlingen (Freitag, 19.30 Uhr/Hinspiel: 3:1): „Mit Ausnahme des FC Hude ist Wardenburg die einzige Mannschaft, gegen die wir in den letzten drei Jahren nicht einmal gewonnen haben“, sagt Welz mit Blick auf die Statistik. In bislang fünf Liga-Vergleichen gab es zwei Unentschieden und drei Niederlagen, darunter das 1:3 in der Hinrunde. Hinzu kommt die 1:5-Viertelfinalpleite im Kreispokal 2016/2017. Nun haben die Dötlinger also die letzte Chance, diesen Makel aus der Bilanz ihres scheidenden Übungsleiters zu tilgen. Aber das dürfte nicht einfach werden. „Wardenburg ist gnadenlos effektiv bei Standardsituationen“, weiß Welz. Ein Sieg beim Tabellensechsten brächte seine Mannschaft einem weiteren Saisonziel um drei Punkte näher. „Wir wollen uns noch verbessern – ein einstelliger Platz muss das Ziel sein“, kündigt Welz an. Der TV Munderloh (31 Zähler), der TuS Hasbergen (34) und der TSV Ganderkesee (35) sind für den Tabellenzehnten (29) durchaus noch in Reichweite. Jonas Krumland (Patellasehnenverletzung) und Hendrik Sandkuhl (Oberschenkelzerrung) will Welz schonen. Dafür stehen ihm Roman Seibel, Julian Eilers und Maximilian Struve wieder zur Verfügung.

TSV Großenkneten – Harpstedter TB (Freitag, 20 Uhr/Hinspiel: 1:1): „Wenn wir noch was wollen, müssen wir definitiv einen Dreier aus Großenkneten entführen“, sagt HTB-Coach Jörg Peuker. Im Erfolgsfall könnte seine Mannschaft bis auf einen Punkt an die zweitplatzierten Kneter heranrücken – bei einem Spiel mehr in der Hinterhand. Der Kunstrasen in der Energie-Concept-Arena sollte den technisch versierten Harpstedtern entgegenkommen. Wichtige wird sein, dass sie ihre Chancen konsequenter nutzen als beim jüngsten 4:0 über den TV Munderloh. Denn die Kneter Abwehr, mit nur 27 Gegentreffern die beste der Spielklasse, wird dem HTB mit Sicherheit keine Tormöglichkeiten im Überfluss gestatten. Peuker muss weiterhin auf Mel Siegenthaler (Fußprellung) verzichten. Der Einsatz von Merlin Janowsky (Studium) steht auf der Kippe.

FC Huntlosen – TV Jahn (Sonnabend, 16 Uhr/Hinspiel: 2:2): Ein paar Pünktchen sollte der FC Huntlosen schon noch sammeln, denn bei einem Vorsprung von zehn Zählern auf die Abstiegsplätze ist der Tabellenelfte rein rechnerisch noch nicht am rettenden Ufer. Da kommt der Tabellendreizehnte TV Jahn doch eigentlich wie gerufen. Allerdings sollte den Huntlosern das 2:2 aus der Hinrunde Warnung genug sein. „Wir hatten Mega-Probleme mit dem Platz. Selbst Wardenburg, Großenkneten und Ahlhorn haben sich da einen abgebrochen. Aber auf unserem Kunstrasen sind wir im Vorteil“, meint FCH-Coach Maik Seeger. Jahn sei eine Wundertüte. „Und ihr bester Mann ist der Trainer – ich bin gespannt, was er da aus dem Hut zaubert“, spricht Seeger respektvoll über seinen Delmenhorster Kollegen Arend Arends. Bei den Platzherren fallen Lukas Dalichau (Zehenbruch) und Nils Heimann (Gelbsperre) definitiv aus. Der Einsatz von Simon Mohn (Magen-Darm-Grippe) ist ungewiss. „Was Personal und Taktik angeht, ist deshalb wieder Kreativität gefragt. Es gelingt uns einfach nicht, uns einzuspielen“, sagt Seeger.  mar

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