Dötlingen ohne Hannink 

Welz will Rückenwind nutzen

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Im ersten Kreisliga-Heimspiel der Saison wollen Julian Eilers und der TV Dötlingen heute gegen Ganderkesee siegen.

Dötlingen/Harpstedt - Vizemeister Harpstedter TB hofft auf die ersten Punkte der neuen Kreisliga-Saison, der FC Huntlosen will den stark aufgerüsteten Ahlhorner SV im Derby ärgern – und beim TV Dötlingen wollen sie nach dem gelungenen Auftakt nun auch ihre Saisonpremiere vor eigener Kulisse erfolgreich gestalten.

TV Dötlingen - TSV Ganderkesee (Freitag, 20.00 Uhr): Der gute Start mit dem 3:1 in Huntlosen hat Dötlingens Trainer Markus Welz gefallen. „Mein Kollege Maik Seeger hat eine gute Truppe beisammen, gegen die wir noch eine halbe Stunde in Unterzahl gespielt haben“, erkannte Welz die Leistung seines Teams an, das nach der Gelb-Roten Karte gegen Johan Hannink zu zehnt nichts mehr zuließ. Knipser Hannink ist also heute gesperrt, zudem müssen die Gastgeber ohne die Urlauber Enis Stublla und Gerrit Schüler auskommen. Otis Bredehöft fällt nach seinem erfolgreich operierten Handbruch noch mindestens sechs Wochen aus. Doch der TVD-Coach wünscht sich von seinen verbliebenen Fußballern einen Heimsieg und hofft auf den entsprechenden Rückenwind nach dem Auftaktsieg: „Ich werde genügend gute Leute zusammenbekommen, die es reißen müssen. Ganderkesee hat zwar Qualität, aber unsere nächsten Aufgaben werden nicht leichter“, mahnt er.

Ahlhorner SV - FC Huntlosen (Samstag, 15.00 Uhr): Dieses Gemeindeduell treibt den Puls von Trainer Maik Seeger nicht gerade in kritische Höhen. „Der Derby-Charakter ist ein bisschen raus“, meint Huntlosens Trainer angesichts der namhaften Verstärkungen durch Bezirksliga-erfahrene Akteure und aus höherklassigen Clubs. Am Freitag hatte sich Seeger das 1:1 des ASV beim TSV Großenkneten, dem dritten Kreisliga-Konkurrenten aus der Gemeinde, angesehen. „Das war aber noch kein Maßstab, weil die Hälfte der Ahlhorner noch im Urlaub war“, wiegelt der „Spion“ ab. Unter anderem fehlten Abwehrrecke Bartosz Drozdowski sowie die Brüder Liridon und Mirsad Stublla. „Ob sie jetzt dabei sind oder noch nicht – wir werden trotzdem auf einen starken Gegner treffen“, ahnt Seeger. Er selbst hat bis auf den an seinem Armbruch laborierenden Felix Dalichau alle Mann an Bord. „Wir werden alles reinwerfen, müssen versuchen, defensiv stabil und konzentriert zu stehen und hoffen, die Ahlhorner früh zu ärgern. Vielleicht können wir ihnen dann ein bisschen die Lust am Fußball nehmen“, nennt Seeger die Marschroute. Denn eines steht für ihn fest: „Wenn wir sie spielen lassen, kriegen wir kein Bein an den Boden.“

Delmenhorster TB - Harpstedter TB (Sonntag, 15.00 Uhr): Alles reine Kopfsache – dessen ist sich Jörg Peuker bewusst. Der Trainer des Harpstedter TB weiß, dass seine Offensivkräfte (und nicht nur die) treffen können. Und nach dem zwischenzeitlichen 1:1 gegen Atlas Delmenhorst II „dachte ich, dass uns dies Sicherheit geben würde. Stattdessen wollten wir zu viel, haben entweder zu schnell abgeschlossen oder zu kompliziert gespielt“, hadert Peuker mit dem Chancenwucher. Atlas konterte daraufhin stark, „drei Gegentore fielen nach demselben Schema – da waren wir noch zu grün“, kommentierte der A-Lizenz-Inhaber das 1:5 zum Start.

Jetzt wollen es die Harpstedter besser machen – doch Peuker erwartet einen defensiv kompakten DTB: „Das wird uns in dieser Saison als amtierender Vizemeister noch öfter so gehen: Unsere Gegner stellen sich hinten rein. Da besteht die Gefahr, dass wir uns an ihnen die Zähne ausbeißen, uns locken lassen und in Konter laufen.“

Nur gut für seine Abwehr, dass Innenverteidiger Onno Bolling seine Knieprellung auskuriert hat. Bis auf den studienbedingt eventuell fehlenden Merlin Janowsky kann der HTB-Coach also aus dem Vollen schöpfen. 

ck

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