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Jakob Wehrenberg trifft aus 40 Metern

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Von: Sven Marquart

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Porträtfoto von Jakob Wehrenberg.
Doppeltorschütze: Ippeners Jakob Wehrenberg traf erst aus 40 und dann aus elf Metern. © Tamino Büttner

Landkreis – Schneefälle hatten den Sportplatz des SV GW Kleinenkneten unbespielbar gemacht. Daraufhin musste die Partie gegen den TuS Heidkrug II in der 1. Fußball-Kreisklasse abgesagt werden. „Schade! Wir hätten gerne gespielt, zumal wir keine Ausfälle gehabt hätten“, bedauert GWK-Coach Michael Wennmann. Einen neuen Termin gibt es noch nicht. Unterdessen hat sich der SC Colnrade mit dem schwer erkämpften 2:1-Erfolg beim SV Tungeln etwas Luft im Tabellenkeller verschafft. Auch dank der Unterstützung des TSV Ippener, der mit 3:1 beim Vorletzten TSV Ganderkesee II gewann.

TSV Ganderkesee II – TSV Ippener 1:3 (1:1): Mit dem Wind im Rücken beherrschten die Gäste das Geschehen. Torjäger Matthias Ideker hatte Pech, als er den Pfosten traf (23.). Den Abpraller setzte der etatmäßige Keeper Len Bosse, der diesmal im Sturm aushelfen musste, über den Querbalken. Jason Sander verfehlte das Ziel seitlich (27.). Einen misslungenen Abschlag von Arndt Runge verwandelte Jakob Wehrenberg aus 40 Metern zum 1:0 (38.). „Ein tolles Ding!“, strahlte Ippeners Coach Frank Fischer. Nicht nur wegen des Treffers war sein Zehner „der auffälligste Mann auf dem Platz“. Nicht minder sehenswert war aber der Ausgleich durch Niklas Hoier, der ein gelupftes Zuspiel volley zum 1:1 versenkte (43.). Mit dem spielerischen Vortrag seiner Crew war Fischer zur Pause zufrieden, nicht aber mit dem Ergebnis. „Wir haben dann in der zweiten Halbzeit konsequent weiter gedrückt“, berichtete er. Der Lohn: die erneute Führung. Nach einem Foul an Ideker von Ganderkesees Ersatztorwart Stefan-Bogdan Kerekes, der den verletzten Runge zu Wiederbeginn ersetzt hatte, verwandelte Wehrenberg den fälligen Strafstoß zum 2:1 (70.). Der Schuss musste wiederholt werden, weil Wehrenbergs Teamkollege Gabriel Sasmaz zu früh in den Strafraum gelaufen war. Ganderkesee drängte auf den erneuten Ausgleich. Doch Ippeners von Daniel Timmermann gut zusammengehaltene Abwehr blieb stabil. Stattdessen zündete Jannes Pleus in der Nachspielzeit den Turbo, überlief zwei Verteidiger plus Keeper Kerekes und schob den Ball zum 3:1 ins leere Tor (90.+2). „Durch den Sieg haben wir uns ein Stück weit nach unten abgesichert“, freute sich Fischer.

SV Tungeln – SC Colnrade 1:2 (0:2): Zuletzt hatte Colnrade selbst beste Möglichkeiten nicht nutzen können. „Diesmal hatten wir nur zwei Chancen und haben eiskalt zugeschlagen“, erklärte Spielertrainer Sascha Albers. Zunächst hatte sein Cousin Patrick Zikura nach Doppelpass mit Stefan Bruns überlegt zum 1:1 eingeschoben (27.). Dann verwertete Albers eine Zikura-Flanke mit einem Kopfball aus dem Lehrbuch zum 2:0 (35.). „Tungeln hatte mehr vom Spiel. Aber wir haben gebissen, gekratzt und gekniffen, so wie es sich gehört, wenn man unten drin steht“, sagte Albers. Abgesehen vom 1:2 durch Timo Fehn (50.) ließen die Gäste kaum etwas zu – und wenn, war Keeper Lukas Kucharski zur Stelle. „Jetzt sieht die Tabelle zumindest etwas freundlicher aus“, meinte Albers mit Blick auf das Drei-Punkte-Polster auf Schlusslicht TuS Hasbergen.

SV Tur Abdin II – Beckeln Fountains 1:5 (0:3): „Das war ein typisches Sonntagsspiel von uns. Wir können es sicher besser, aber die kämpferische Einstellung hat gestimmt“, sagte Fountains-Coach „Jupp“ Büsing. Seine Elf setzte immer wieder energisch nach und erzwang so förmlich die Treffer. Marlon Töllner von der Strafraumgrenze (19.), Malte Sander per Strafstoß nach Foul an Christoph Hartlage (40.) und Thorben Deepe in Mittelstürmermanier (44.) sorgten für die 3:0-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel nutzte Lennart Lange einen weiteren Strafstoß zum 4:0 (48.). Zuvor war Jonas Evers gefoult worden. Das 5:0 besorgte Janes Evers (58.). Bei Abdins Ehrentreffer, den Roberto Elia per Freistoß erzielte, verschätzte sich Beckelns Schlussmann Luca Weichler (85.). „Er hat gedacht, der geht drüber“, erläuterte Büsing und lobte seinen Linksverteidiger Jann Lüllmann, der „ein saustarkes Spiel gemacht und fast jeden Zweikampf gewonnen hat“.

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