Vorjahresfinalist verabschiedet sich mit 2:7 beim FC Hude aus dem Kreispokal

Mats Johansson lässt TV Dötlingen kurz hoffen

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Die Dötlinger Jannes Henning (2.v.l.) und Lukasz Sawicki (2.v.r.) nehmen Hude Kapitän Cüneyt Yildiz (M.) in die Zange. Niklas Hiegemann (l.) und Christian Lehr (r.) sind bereit einzugreifen.

Hude - Von Sven Marquart. Zwei Mal in Folge stand der TV Dötlingen im Endspiel des Fußball-Kreispokals. Den möglichen Hattrick hat die Mannschaft von Trainer Georg Zimmermann verpasst. Und das sogar ziemlich deutlich: Mit 2:7 (1:3) unterlag der Vorjahresfinalist beim Kreisliga-Rivalen FC Hude und verabschiedete sich diesmal bereits in der zweiten Runde aus dem Wettbewerb.

Hudes Trainer Torsten Voigt hatte Dötlingens Bitte um Verlegung abgelehnt. Da es im Waldstadion kein Flutlicht gibt, führte an der frühen Anstoßzeit (18.45 Uhr) kein Weg vorbei. Denn als Schiedsrichter Julian Maskow (VfR Wardenburg) abpfiff, war es doch schon arg dunkel. So trafen drei Gäste-Akteure erst unmittelbar vor dem Anstoß am Spielort ein. Zudem musste Dötlingens Sechser Joole Bredehöft kurzfristig mit muskulären Problemen passen. „Und gegen so eine Mannschaft wie Hude können wir nicht bestehen, wenn wir nicht alle Mann an Bord haben“, zeigte sich Georg Zimmermann auch nach Spielschluss „verärgert über die Ansetzung“.

Bis zur Mitte der ersten Halbzeit hielten die Gäste die Partie offen. Niklas Hiegemann gelang sogar mit einem Heber über Stefan Hilgenberg der vermeintliche Führungstreffer. Doch Referee Maskow entschied auf Abseits (23.). Auf der Gegenseite erzielte Torben Liebsch nach einem Eckball das 1:0 (26.). Cüneyt Yildiz per Freistoß (30.) und Patrick Wunder (41.) erhöhten auf 3:0. Praktisch mit dem Pausenpfiff gab Mats Johansson den Gästen mit dem 1:3 neue Hoffnung (45.).

Doch kurz nach Wiederanpfiff erzielte Julian Arciszewski mit einem satten Flachschuss das 4:1 (52.). „Das war der Moralbrecher“, meinte Zimmermann. Auf ähnliche Machart ließ Arciszewski schnell das 5:1 folgen (60.) und bereitete dann auch noch das 6:1 durch Nils Sandau vor (64.). Nach Foul von Christian Lehr an Rene Post verkürzte Niklas Hiegemann per Strafstoß auf 2:6 (66.), ehe der eingewechselte Ulf Wiechmann kurz vor Schluss den 7:2-Endstand besorgte (89.).

„In dieser Konstellation haben wir noch ganz ordentlich dagegen gehalten, auch wenn ein paar Gegentore zu einfach entstanden sind“, bilanzierte Georg Zimmermann.

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