Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen feiern den Verbandsliga-Titel

Meister! Wieking-Crew schafft den Durchmarsch

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Ausgelassen feiern die Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen die Verbandsliga-Meisterschaft.

Wildeshausen - Von Christoph Hülsmann. Der Durchmarsch ist perfekt! Am Sonnabend um 18.58 Uhr gab es in der Wildeshauser Realschulsporthalle kein Halten mehr: Durch das 15:5 im Tiebreak gegen die VG Delmenhorst/Stenum ist den Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen die Verbandsliga-Meisterschaft nicht mehr zu nehmen.

Jubelnd lagen sich die Spielerinnen, Trainer Gunther Wieking und die Fans in den Armen und genossen den Moment. Währenddessen verließen die Delmenhorsterinnen gesenkten Hauptes das Feld: Bis zum Schluss hatten sie selbst noch auf den Titel und den direkten Aufstieg in die vierthöchste deutsche Spielklasse hoffen dürfen. Doch dieser Traum war durch die 2:3-Niederlage geplatzt. Zuvor hatten die Wildeshauserinnen den Tabellenzweiten TV Bremen-Walle 1875 mit 3:0 abgefertigt.

VfL Wildeshausen – TV Bremen-Walle 1875 3:0 (25:23, 25:16, 25:12): Die Gastgeberinnen waren mit ihrem gewohnt kleinen Kader in den entscheidenden Spieltag gestartet. Allerdings feierte Antje Stahl, die ihre aktive Laufbahn eigentlich nach der vergangenen Saison beendet hatte, ihr Comeback.

Dem druckvollen Spiel des Spitzenreiters hatten die Bremerinnen nicht viel entgegenzusetzen. Nach dem 25:23 setzte VfL-Zuspielerin Sina Meyer ihre Angreiferinnen im zweiten Durchgang immer besser in Szene. Punkt für Punkt zogen die Huntestädterinnen davon – 25:19. Auch der dritte Satz war eine klare Angelegenheit (25:12).

VfL Wildeshausen – VG Delmenhorst/Stenum 3:2 (25:19, 25:22, 32:34, 21:25, 15:5): Vor der Partie war klar: Bereits ein knapper Sieg würde dem Aufsteiger zur Meisterschaft reichen. Dass es allerdings so spannend werden würde, hatte im VfL-Lager wohl keiner erwartet.

Die Wildeshauserinnen begannen dort, wo sie gegen Walle aufgehört hatten. Durch konzentrierte Annahmen und variables Angriffsspiel sicherte sich die Wieking-Crew die ersten beiden Sätze mit 25:19 und 25:21. Aber die Delmenhorsterinnen gaben sich nicht geschlagen. Angefeuert von vielen mitgereisten Fans, glichen die Gäste im dritten Durchgang zum 9:9 aus. Kurz vorm Ziel schien der VfL plötzlich nervös zu werden, denn allein im dritten Satz leistete er sich sieben Angabenfehler. Auch eine Auszeit brachte nicht den gewünschten Erfolg. Beim Stand von 21:24 hatten die VfL-Fans den Satz eigentlich schon abgeschrieben. Doch Kathrin Schröder besorgte durch gute Aufschläge zum 25:24 den ersten Matchball. Er blieb genauso ungenutzt wie noch zwei weitere. So konnte der Tabellendritte durch das 34:32 den Anschluss herstellen. Nun schien bei den Gastgeberinnen die Luft raus zu sein. Rasch mussten sie auch den Satzausgleich hinnehmen (19:25).

Eine 2:0-Satzführung und Matchbälle vergeben – das will erst einmal verarbeitet werden. Doch der VfL berappelte sich wieder: Durch gute und harte Aufschläge brachte Sarah Liebig den Klassenprimus im Tiebreak schnell mit 4:0 in Führung. Als Ina Diephaus beim Stand von 9:5 zur Angabe ging, hatte auch der letzte VfL-Fan gemerkt, dass ein besonderes Kapitel der Vereinsgeschichte vor der Vollendung stand. Wenig später folgte der umjubelte Schlusspunkt…

VfL Wildeshausen: Sina Meyer, Angela Bleye, Ina Diephaus, Roxy Hillmann, Sarah Liebig, Kathrin Schröder, Franziska Lehmann, Lea Schwuchow, Antje Stahl.

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