Youngster verletzt sich am Knie

Ole Volkmer fehlt dem Harpstedter TB wohl länger

Ole Volkmer (rechts) vom Fußball-Kreisligisten Harpstedter TB im Testspiel gegen den SV Tur Abdin Delmenhorst.
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Muss eine längere Zwangspause befürchten: Ole Volkmer (rechts) vom Kreisligisten Harpstedter TB zog sich beim Training am Dienstag eine Knieverletzung zu.

Landkreis – Der TV Dötlingen kann nach der 1:4-Auftaktniederlage gegen den Harpstedter TB nochmal intensiv an seinen Defiziten arbeiten. An diesem Wochenende hat die Crew von Trainer Joachim Puchler in der Fußball-Kreisliga spielfrei. Dagegen hat der FC Huntlosen nach dem 1:7-Debakel in Munderloh gegen den TV Jahn die Chance auf schnelle Wiedergutmachung. Der VfL Wildeshausen II will beim SV Achternmeer seinen ersten Saisonsieg einfahren, während der Harpstedter TB beim KSV Hicretspor nachlegen möchte.

FC Huntlosen – TV Jahn (Freitag 19.30 Uhr): Mit dem Gegner, der mit einem 3:0-Erfolg über den FC Hude II gestartet war, hat sich Jan Schindler gar nicht großartig beschäftigt. „Wir müssen uns erstmal auf uns selbst konzentrieren. Wenn wir so auftreten wie in Munderloh, bekommen wir gegen jeden Gegner Schwierigkeiten. Wir müssen das auf den Platz bringen, was uns in der Vergangenheit stark gemacht hat: in die Zweikämpfe kommen, schnell im Kopf sein, besser antizipieren und nach der Balleroberung zielstrebig nach vorn spielen“, fordert Huntlosens Coach. Nach dem Training am Mittwochabend war Schindler jedoch guter Dinge, dass sich sein Team bei der Heimpremiere besser präsentiert. Allerdings muss er gegen Jahn neben den verletzten Dennis Jielg und Lyroy Schallock weitere Ausfälle verkraften. Kapitän Stefan Merz und Kai Harberts haben sich in den Urlaub verabschiedet. Zudem sind Sebastian Merz und Tom Kunst angeschlagen. „Das sind vier potenzielle Stammkräfte“, verdeutlicht Schindler. Jahn präsentierte sich in den Testspielen (19 Treffer in fünf Partien) und im Kreispokal (5:0 beim TuS Heidkrug II) recht torhungrig. „Die werden drücken“, ahnt Schindler.

SV Achternmeer – VfL Wildeshausen II (Sonntag, 11 Uhr): Auswärtsspiele in Achternmeer sind bei der Konkurrenz nicht sehr beliebt. Georg Zimmermann versucht jedoch, sich die Anstoßzeit am Sonntagvormittag zunutze zu machen. „Das ist doch herrlich, um die Jungs zu motivieren! Ich sage ihnen, dass sie gewinnen müssen, um so mit dafür zu sorgen, dass Achternmeer absteigt“, scherzt Wildeshausens Übungsleiter. Beim 0:2 gegen den TSV Großenkneten konnte die VfL-Reserve lange mithalten. „Aufgrund der schlechten Saisonvorbereitung und der Quarantäne fehlte uns in der Schlussphase dann die Kraft“, meint Zimmermann rückblickend. Insgesamt habe seine Elf „gegen einen der Mitfavoriten eine ansprechende Leistung“ gezeigt. Achternmeer bekam zum Auftakt im Gemeindederby eine 0:5-Watschen vom VfR Wardenburg verpasst. Auch die Wildeshauser streben einen Dreier an. „Ich wäre aber auch schon mit einem Unentschieden zufrieden, wenn der Gegner stark ist. Ich gucke aber nicht nur auf das Ergebnis. Die Entwicklung der Mannschaft ist in dieser Saison vielleicht sogar noch etwas wichtiger“, erläutert Zimmermann. Er muss auf seinen urlaubenden Kapitän Ole Willms verzichten. Zehn weitere Akteure – darunter Leistungsträger wie Florian Düser (Zerrung) und Marius Meier (Nachtschicht) – sind fraglich. Deshalb erwägt der VfL-Coach, Offensivmann Noah Richter und Verteidiger Luca Stöver aus der A-Jugend mitzunehmen.

Ich frage mich, ob das richtig ist. Wir haben schon viele Verletzte und so dürften noch einige hinzukommen.

Georg Zimmermann, Trainer des VfL Wildeshausen II, kritisiert das straffe Programm seiner Mannschaft mit drei Spielen binnen sechs Tagen.

KSV Hicretspor – Harpstedter TB (Sonntag, 15 Uhr): Nach dem gelungenen Aufgalopp gegen Dötlingen hatte Marcus Metschulat nicht viel zu meckern. Einzige Ausnahme: die Chancenverwertung. „Wir haben Dinger vergeben – Junge, Junge! Dadurch haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht“, moniert Harpstedts Trainer. Doch ansonsten war er sehr zufrieden. Besonders freute er sich über die starken Leistungen von Innenverteidiger Moritz Bätcher und des zweifachen Torschützen Timo Höfken. Zudem glänzte Henrik Reineberg mit einigen tollen Paraden. Der Keeper hat im Kampf um die Nummer eins aktuell die Nase vorn. Sein Konkurrent Christoph Mädler kann berufsbedingt derzeit nur eingeschränkt trainieren. Überdies lieferte Christoph Kammann gegen Dötlingen eine „Topleistung“ (Metschulat) als Linksverteidiger ab. „Umso ärgerlicher, dass er am Sonntag urlaubsbedingt nicht dabei sein wird“, sagt Metschulat. Als Ersatz ist Alexander Geisler „erste Wahl“. Neben Kammann fehlen bei den Gästen auch Julian Meyer (Armbruch), Philip George (privat verhindert), Hannes Neuhaus (Armverletzung) und Ole Volkmer. Der Youngster verletzte sich während der Dienstagseinheit am Knie. Die exakte Diagnose steht noch aus. Eine MRT-Untersuchung soll Klarheit bringen. Allerdings fürchtet Metschulat, dass Volkmer „in diesem Jahr keinen Fußball mehr spielen wird“. Die Partie gegen Hicretspor – die Delmenhorster siegten zum Auftakt mit 2:1 beim TV Falkenburg – wird der Blondschopf aber auf jeden Fall verpassen. Metschulat erwartet auf dem Nebenplatz des Stadions an der Düsternortstraße „ein körperbetontes, emotionales Spiel“.

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