Wildeshausens Angreiferin erzielt drei Treffer

Viktoria Kljukina ist beim 5:3 über den Krusenbuscher SV nicht zu bremsen

Viktoria Kljukina vom VfL Wildeshausen auf dem Weg zum Tor.
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Ständiger Unruheherd: Wildeshausens Angreiferin Viktoria Kljukina ging weite Wege und steuerte drei Treffer zum 5:3-Erfolg beim Krusenbuscher SV bei.

Wildeshausen – Ein mageres Pünktchen hatten die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen aus den ersten vier Saisonspielen geholt. Und auch in der fünften Partie sah es lange Zeit so aus, als sollte der ersehnte erste Dreier weiter auf sich warten lassen. Umso größer war die Erleichterung bei den Krandel-Kickerinnen und ihrem Trainer Sven Flachsenberger nach dem 5:3 (2:3)-Erfolg beim Krusenbuscher SV, der sie vom vorletzten auf den neunten Tabellenplatz klettern ließ.

„Gerade mit der Leistung in der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden. Da haben wir kaum noch was zugelassen, waren griffig in den Zweikämpfen und haben auch gut kombiniert“, sagte Flachsenberger. Das hatte sich in den ersten 45 Minuten noch ganz anders dargestellt. Die Gäste begannen sehr nervös. Erschwerend kam hinzu, dass ihnen keine gelernte Torhüterin zur Verfügung stand. Sabrina Hansch war beruflich verhindert, und Annemike Elvers war am Montag beim Training unglücklich auf die Schulter gefallen. „Wir warten noch auf die genaue Diagnose. Hoffentlich ist es nichts Schlimmes“, sagte Flachsenberger. Stattdessen stellte sich Femke Krumdiek in den Dienst der Mannschaft und zog die Torwarthandschuhe über. „Femke war ja schon öfter im Tor und hat ihre Sache auch diesmal sehr gut gemacht. Bei den Gegentoren konnte sie nichts ausrichten“, lobte Flachsenberger die etatmäßige Offensivspielerin.

Der Platz an der Tweelbäker Tredde war nach den Regenfällen der vorangegangenen Tage sehr tief und matschig. „Das war grenzwertig! In Wildeshausen hätten wir bei diesen Bedingungen nicht gespielt“, meinte Flachsenberger. Zu allem Überfluss geriet seine Crew auch noch früh in Rückstand. Einen viel zu kurzen Rückpass von Marielle Kreienborg erlief Ann-Cathrin Schöckel, umkurvte Keeperin Krumdiek und schob zum 1:0 ein (7.). Dann verschätzte sich Grietje Finke bei einem langen Ball. Wieder hatte Schöckel freie Bahn, und es hieß 2:0 (18.).

Langsam fingen sich die Gäste und kamen durch Kim Funke und Katharina Furche zu ersten Möglichkeiten. Den 1:2-Anschlusstreffer besorgte schließlich Viktoria Kljukina, die aus 18 Metern einfach mal draufgehalten hatte (32.). Gleich nach Wiederanstoß fingen die Wildeshauserinnen den Ball ab. Kim Funke bediente Viviane Kuhlmann, deren Flanke Viktoria Kljukina mit dem Knie zum 2:2 ins Netz bugsierte (33.). Doch wie gewonnen, so zerronnen: Nur wenig später war die VfL-Viererkette unaufmerksam – das nutzte Emily Joyce de Vries zum 3:2 (35.).

Aber erneut kam Wildeshausen zurück: Einen Steckpass von Natascha Helms verwertete Viktoria Kljukina zu ihrem dritten Treffer und damit zum 3:3 (52.). „Viktoria hat viele Wege gemacht und immer wieder für Unruhe im gegnerischen Strafraum gesorgt“, adelte Flachsenberger die quirlige Angreiferin. Und es kam noch besser: Nach einer Hereingabe von Viviane Kuhlmann stand die eingewechselte Viktoria Brandt am zweiten Pfosten goldrichtig und markierte das 4:3 (71.). Brandt hätte dann gleich zweimal für die Entscheidung sorgen können (75./80.). Das erledigte schließlich Natascha Helms, die nach einer kurz ausgeführten Ecke fast von der Seitenauslinie das 5:3 erzielte (89.). „Die Reaktion nach dem 0:2 war stark. Die Mannschaft hat sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen“, freute sich Flachsenberger.

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