Vierter WM-Titel in Folge für deutsche Faustball-Frauen

Michaela Grzywatz: „Der Oberhammer“

Da ist das Ding: Die deutschen Frauen sind WM-Sieger.
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Da ist das Ding: Die deutschen Frauen sind WM-Sieger.

Was für eine Dominanz, was für eine Finalvorstellung: Die Nationalmannschaft der Frauen hat zum vierten Mal in Folge den WM-Titel gewonnen. Im Finale von Grieskirchen bezwang das Team von Bundestrainerin Silke Eber Gastgeber Österreich in beeindruckender Manier mit 3:0 (11:4, 11:3, 11:7). Es war der 47. Länderspielsieg der deutschen Frauen in Folge.

  • Deutsche Fastball-Frauen bezwingen Gastgeber Österreich im Finale.
  • Österreicherin Carina Steindl macht Deutschland zum WM-Sieger.
  • Vierter WM-Titel in Folge.

Grieskirchen – Mit Sonja Pfrommer, Steffi Dannecker (Angriff), Anna-Lisa Aldinger (Zuspiel), Theresa Schröder und der Ahlhornerin Michaela Grzywatz (Abwehr) begann der Titelträger der vergangenen drei Weltmeisterschaften gegen den Gastgeber, der zum ersten Mal seit 2014 im Endspiel stand. Los ging es zwar mit einem Pfrommer-Leinenball, doch Dannecker glich mit einem kurz gespielten Ball aus. Dannecker war es auch, die für das 6:4 sorgte. Pfrommer baute diese Führung aus – 9:4. Ein Ausball der Österreicherin Marlene Hieslmair brachte anschließend den ersten deutschen Satzgewinn.

In Durchgang erkämpfte sich Deutschland nach einem 0:1 schnell ein 2:1, Team Austria brachte Pfungstadts Angreiferin Teresa Spadinger in die Partie. Die deutsche Abwehr wirkte weiterhin fast unbezwingbar – und in der Offensive reihte sich auch Zuspielerin Anna-Lisa Aldinger mit einem Punkt ein (4:1). Und auch Österreich half mit. Tersa Spadingers Angabe blieb ein ums andere Mal in der Leine hängen, die deutsche Führung wuchs somit auf 9:3. Dann setzte Pfrommer einen Rückschlag genau auf die Grundlinie. Es gab sieben Satzbälle. Die folgende Angabe entschärfte Aldinger grandios und Pfrommer machte Satz Nummer zwei perfekt.

Michaela Grzywatz: „Das ist schon abgefahren“

Faire Geste zu Beginn des dritten Satzes: Teresa Pichler gab eine Körperberührung zu, beim nächsten Schlag von Pfrommer bekam dann keine Austria-Spielerin den Arm an den Ball. Der deutsche Angriff ließ der gegnerischen Abwehr kaum Zeit zum Atmen, sobald die Gastgeberinnen einen Punkt setzten, war Dannecker aus der Angabe erfolgreich und stellte den alten Abstand wieder her – 5:2. Nach einer Austria-Auszeit gelang den Gastgebern der Anschluss zum 7:8. Eine deutsche Auszeit sollte danach den österreichischen Drei-Punkte-Lauf stoppen – es gelang. Dannecker punktete zum 9:7, dann war Pfrommer mit einem langen Ball über die Mitte erfolgreich: drei Matchbälle für Deutschland. Österreich kämpfte – doch ein Rückschlag von Carina Steindl blieb in der Leine hängen. Deutschland war wieder Weltmeister! „Das ist schon abgefahren, einfach nur der Oberhammer!“, freute sich Michaela Grzywatz.  ssp

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