Kreispokal: VfL nach 6:0 im Halbfinale

Dreierpack: Höfken weiter in blendender Verfassung

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Doppelpack gegen Baris, Dreierpack gegen Großenkneten: Timo Höfken.

Landkreis - Zwei Absagen und ein Spielabbruch: Dichter Nebel hat am Dienstagabend das Viertelfinale des Fußball-Kreispokals torpediert. Lediglich eine Partie fand plangemäß statt: Durch das 6:0 über den TSV Großenkneten steht der VfL Wildeshausen II als erste Mannschaft im Halbfinale.

VfL Wildeshausen II – TSV Großenkneten 6:0 (5:0): Die Gäste waren extrem ersatzgeschwächt. „Deshalb ein Riesenkompliment an meine Jungs! Andere Mannschaften gehen nicht so souverän damit um und haben am Ende einen heftigen Pokalfight“, sagte VfL-Coach Arend Arends. Die beiden frühen Treffer durch Schahuaz Amir-Juki (1.) und Timo Höfken (6.) spielten seinem Team dabei in die Karten. Tobias Kern (23.), Norman Holzenkamp per direkt verwandeltem 20-Meter-Freistoß (33.) und erneut Höfken (34.) erhöhten zum 5:0-Pausenstand. Inzwischen hatte sich der anfangs noch dichte Nebel größtenteils verzogen. Nach dem hitzigen Kreisliga-Duell in der Vorwoche, das die Krandel-Kicker mit 2:0 gewonnen hatten, verlief die Partie diesmal äußerst fair. Schiedsrichter Felix Otten (SF Littel-Charlottendorf) zückte auf beiden Seiten je ein Mal Gelb. Auf Vorlage von Bastian Flege machte Timo Höfken mit seinem dritten Treffer das halbe Dutzend voll (85.). „Das Tor gehört Basti“, meinte Arends, „aber auch Timo hat nach dem Doppelpack gegen Baris wieder ein gutes Spiel abgeliefert.“

TSV Ganderkesee II – TV Jahn abgebrochen beim Stand von 1:0:  Nachdem der Nebel am Immerweg immer dichter geworden war, entschied Schiedsrichter Lukas Tepe (VfL Wildeshausen), die Partie nach der Pause nicht fortzusetzen. „Das müssen wir so hinnehmen“, sagte TSV-Trainer Andreas Dietrich, dessen Team zum Zeitpunkt des Abbruchs mit 1:0 führte. Lennard Stöver hatte nach Querpass von Massimo Neumann eingeschoben (31.). Die Gastgeber waren spielerisch überlegen und hatten weitere gute Chancen, während Jahn TSV-Keeper Nils Jonasson nicht ein Mal prüfte.

TSV Ippener – SV Atlas II ausgefallen: An der Dorfstraße pfiff Schiedsrichter Sven Schlickmann (SV Tungeln) gar nicht erst an. Nachvollziehbar, fand TSV-Spielertrainer Andreas Lorer, der über die Entscheidung „nicht ganz unglücklich“ war. Denn bereits am Freitag, 19.30 Uhr, muss seine Crew in der 1. Kreisklasse zum Punktspiel bei Pokalgegner SV Atlas II antreten.

SF Wüsting – VfR Wardenburg ausgefallen: Als Wüstings Fußballabteilungsleiter Dieter Waje gegen 18 Uhr das Flutlicht anknipste, hatte er noch gehofft, dass die Partie stattfinden würde. Doch zur Anstoßzeit herrschte dann „extrem dicke Suppe“, so dass Schiedsrichter Adrian Becker (TSV Ganderkesee) den Ball nicht freigab. „Man konnte phasenweise nur vom Tor bis zur Mittellinie sehen“, berichtete Waje. mar

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