TV Brettorf peilt zwei Siege in Leverkusen an / Ungeliebte Nachmittagsspiele für Ahlhorner SV

„Vier Punkte müssen drin sein“

Schmerzfrei: Brettorfs Jule Weber hat die Belastungen des vergangenen Spieltags problemlos überstanden. Foto: Marquart

Ahlhorn/Brettorf – Zum Hinrundenabschluss in der 1. Bundesliga Nord treffen die Faustballerinnen des Ahlhorner SV am Sonnabend ab 14 Uhr auf Gastgeber VfL Kellinghusen und den TK Hannover. Der TV Brettorf trifft am Sonntag ab 11 Uhr zunächst auf die SG Stern Kaulsdorf und dann auf das Heimteam TSV Bayer 04 Leverkusen.

Ahlhorner SV

Durch die beiden Siege über die SG Stern Kaulsdorf (3:0) und den MTV Wangersen (3:1) ist der Ahlhorner SV in die Erfolgsspur zurückgekehrt und fährt als Tabellendritter nach Schleswig-Holstein. Nachmittagsspiele mögen die Frauen um Janna Köhrmann jedoch nicht so gern. „Wir spielen lieber morgens. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir da besser drauf sind“, erläutert Ahlhorns Spielertrainerin: „Trotzdem werden wir versuchen, beide Spiele vernünftig über die Bühne zu bringen und zu gewinnen.“ Auch wenn es die Platzierungen vermuten lassen – Kellingusen ist Siebter, Hannover Vorletzter –, werden die Partien für den ASV keine Selbstgänger. Denn beide Gegner haben in Cindy Ristel (Hannover) und Jacqueline Böhmker (Kellinghusen) starke Schlagfrauen in ihren Reihen. „Außerdem konnten wir in dieser Woche nicht geschlossen trainieren“, berichtet Janna Köhrmann. Angreiferin Pia Neuefeind fehlte studienbedingt, und Abwehrspielerin Michael Grzywatz verzichtete ausnahmsweise auf die weite Anreise aus Bardowick. In Kellinghusen werden die beiden Nationalspielerinnen jedoch dabei sein.

TV Brettorf

„Vier Punkte müssen drin sein“, sagt Brettorfs Betreuer Christian Kläner, auch wenn sich der Tabellenzweite in Leverkusen oft schwer getan hat. In dieser Saison scheint das Werksteam (bislang 4:8 Punkte) nicht ganz so stark. Hauptursache dürften die Ausfälle von Maya Mehle, Katja Hofmann und Stefanie Lebensorger sein. Deshalb wird bei der Crew von Trainerin Kerstin Müller erneut die frühere U 18-Weltmeisterin Marie Hodel im Angriff aushelfen. „Trotzdem dürfen wir Leverkusen nicht unterschätzen und werden das Spiel ganz seriös angehen“, kündigt Christian Kläner an. Gleiches gelte für die erste Partie gegen Stern Kaulsdorf. Der Tabellenfünfte hat in Ulrike Andres seit Saisonbeginn eine adäquate Zweitschlägerin nach Weltmeisterin Aniko Müller. „Kaulsdorf ist ein ähnliches Kaliber wie Leverkusen, trotzdem bin ich positiv gestimmt“, sagt Christian Kläner mit Blick auf den 3:2-Coup gegen den bis dahin ungeschlagenen TV Jahn Schneverdingen und das glatte 3:0 über den TK Hannover. Das lädierte Sprunggelenk von Jule Weber hat die Belastung ohne Schmerzen toleriert, so dass der TV Brettorf in Bestbesetzung ins Bergische Land fahren kann.  mar

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