Stadion erfüllt Mindestvoraussetzungen nicht

Regionalliga-Lizenz mit Auflagen: Viel Arbeit für den SV Atlas

Bereicherung für die Regionalliga: Die Atlas-Fans sorgen immer für tolle Stimmung. Allerdings entspricht das städtische Stadion an der Düsternortstraße nicht den Mindestvoraussetzungen der vierthöchsten Spielklasse. Foto: Richter
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Bereicherung für die Regionalliga: Die Atlas-Fans sorgen immer für tolle Stimmung. Allerdings entspricht das städtische Stadion an der Düsternortstraße nicht den Mindestvoraussetzungen der vierthöchsten Spielklasse.

Delmenhorst – Der SV Atlas Delmenhorst hat die nächste Hürde auf dem Weg in die vierthöchste Spielklasse genommen: Die Zulassungskommission des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) erteilte den Blau-Gelben neben 26 anderen Vereinen nun die Zulassung für die Regionalliga Nord 2020/2021. Allerdings muss Atlas bis zum Saisonstart genauso wie der Lüneburger SK Hansa, der FC Teutonia Ottensen und der 1. FC Phönix Lübeck noch Auflagen im technisch-organisatorischen Bereich erfüllen. Im Klartext: Atlas’ Heimspielstätte, das städtische Stadion an der Düsternortstraße, ist im derzeitigen Zustand nicht regionalligatauglich.

Sollte der außerordentliche Verbandstag am 25. Juni dem Vorschlag des NFV-Präsidiums folgen und die Saison 2019/2020 mit Aufsteigern, aber ohne Absteiger zu beenden, müsste der Tabellenzweite der Oberliga Niedersachsen mächtig Gas geben, um seinen Traum zu verwirklichen. Die Stadt Delmenhorst hat dazu ihre Unterstützung zugesagt. Die Verwaltung schlägt vor, dem SV Atlas eine zweckgebundene Zuwendung in Höhe von 250 000 Euro für die notwendigen Umbauarbeiten zur Verfügung zu stellen. Das geht aus einer Beschlussvorlage des Ausschusses für Kultur und Sport hervor.

„Ganz wesentlich fehlen eine Einzäunung des Gästebereichs sowie eine Spielfeldsicherung für die sonstigen Zuschauerbereiche. Unabhängig von der Nutzung des Stadions für Fußballspiele muss die Stadionlautsprecheranlage erneuert werden“, heißt es darin. Und die Zeit drängt. Der NFV hat mitgeteilt, dass der Regionalliga-Betrieb voraussichtlich am ersten September-Wochenende beginnen wird. Letzter Termin zur Abnahme des Stadions ist der 22. August – bleiben elf Wochen, um die Mindestvoraussetzungen zu erfüllen. Die Verwaltung schlägt vor, bis dahin den „Gästekäfig“ und die generelle Spielfeldsicherung zu installieren. „Eine Lautsprecheranlage könnte zunächst angemietet und zu einem späteren Zeitpunkt erworben werden.“

Der Ausschuss für Kultur und Sport, der am Donnerstagabend in der Stadionsporthalle tagte, verwies die Vorlage ohne Beschlussfassung an den Verwaltungsausschuss. Die Entscheidung trifft letztlich der Rat der Stadt Delmenhorst in seiner Sitzung am kommenden Donnerstag, 11. Juni, 17 Uhr, in der Stadionhalle.  mar

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