VfL-Volleyballerinnen trennen nun schon sechs Punkte vom rettenden Ufer

Wieking hält Klassenerhalt nicht mehr für realistisch

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Servierte gegen Tabellenführer Lohne starke Angaben: VfL-Zuspielerin Vera Diersen.

Wildeshausen - Das war’s dann wohl! Nach den beiden 0:3-Niederlagen gegen den TV Eiche Horn Bremen II und den SV Union Lohne haben die Oberliga-Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen kaum noch Chancen, dem Abstieg zu entrinnen. „Der Klassenerhalt ist eigentlich nicht mehr realistisch“, sagte VfL-Trainer Gunther Wieking. Seine Crew trennen bei noch sechs ausstehenden Spielen sechs Punkte vom rettenden Ufer. „Wir müssten schon sehr viel gewinnen, aber das wird mit diesem Druck nicht einfach.“

VfL Wildeshausen – TV Eiche Horn Bremen II 0:3 (21:25, 22:25, 23:25): Gegen den Tabellenvorletzten hätten die Wildeshauserinnen unbedingt einen Sieg einfahren müssen. „Wir haben auch ganz ordentlich gespielt und in vielen Bereichen gezeigt, dass wir es können“, berichtete Wieking. Doch weil Ina Diephaus, Annemarie Norpoth und Sarah Liebig fehlten, war der Coach immer wieder zu Wechseln und Umstellungen gezwungen. „Dadurch fehlten die Automatismen.“ Unter anderem musste die etatmäßige Zuspielerin Sina Meyer im Außenangriff aushelfen.

Die Gastgeberinnen liefen in allen drei Sätzen permanent Rückständen hinterher. Meistens mussten die Bremerinnen nur auf einen Fehler warten. „In dieser Liga bekommt sonst man nichts geschenkt – das macht dann den Unterschied aus“, erläuterte Wieking. Doch unter Zugzwang verkrampfte sein Team und kassierte einen „Nackenschlag“.

VfL Wildeshausen – SV Union Lohne 0:3 (25:27, 22:25, 15:25): „Spaß haben und sich über jeden Punkt freuen“ – so lautete Wiekings Marschroute für die folgende Partie gegen den souveränen Tabellenführer. Der Aufsteiger, der nun auch noch ohne Andrea Kruse und Anika Thiel auskommen musste, ging bei jedem Aufschlag und bei jedem Angriff volles Risiko und brachte den Spitzenreiter damit zeitweise zum Flattern. Doch immer, wenn sich die Sätze dem Ende näherten, war Lohne auf der Höhe.

Im ersten Durchgang legten die Wildeshauserinnen dank starker Aufschläge von Vera Diersen ein schnelles 6:0 vor. „Wir haben einfach drauflos gespielt, und es hat geklappt. Vielleicht hat uns Lohne auch unterschätzt“, freute sich Wieking. Doch in diesem wie auch in den beiden folgenden Durchgängen triumphierten die Gäste.

Weiter geht es für den VfL Wildeshausen nach dem Jahreswechsel am Sonntag, 10. Januar, 12 Uhr, beim Tabellensechsten TSG Westerstede, gegen den es im Hinspiel in eigener Halle ebenfalls eine 0:3-Pleite setzte. „Wir werden versuchen, relativ entspannt aufzuspielen und gucken dann, was dabei herauskommt“, kündigte Gunther Wieking an.

mar

VfL Wildeshausen: Vera Diersen, Roxy Hillmann, Stella Drewes, Sina Meyer, Franziska Lehmann, Katrin Schröder, Angela Bleyle, Lea Schwuchow, Andrea Kruse, Anika Thiel.

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