VfL-Volleyballerinnen siegen weiter – und nehmen sich frei für Relegation

Roxy Hillmann dreht auf

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Wildeshausens Ina Diephaus (links) hatte auch beim 3:1-Erfolg ihrer Mannschaft gegen Rechterfeld einige gute Aktionen im Angriff.

Von Cord KrügerWILDESHAUSENAuch Arminia Rechterfeld konnte die Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen nicht auf ihrem Siegeszug durch die Verbandsliga stoppen. Allerdings geriet der Spitzenreiter zu Beginn der Auswärtspartie in der engen Halle mit starker Rechterfelder Fan-Unterstützung ein wenig ins Stolpern. Am Ende hatte sich die Mannschaft von Trainer Gunther Wieking aber souverän mit 3:1 (21:25, 25:21, 25:21, 25:14) durchgesetzt.

„Anfangs war ich nicht so zufrieden“, gestand Wieking hinterher – und stellte damit klar, dass seine stoische Ruhe auf der Trainerbank täuschte: „Taktisch haben wir das gar nicht schlecht gemacht, aber nach der starken Rechterfelder Aufschlag-Serie kamen wir nicht mehr so in den Rhythmus.“ Daran konnten auch einige platziert abgeschlossene Angriffe von Ina Diephaus nichts ändern.

Zwar wussten die Kreisstädterinnen schon vorher um die Klasse der Rechterfelderinnen bei ihren Angaben, aber ein Mittel fanden sie auch nach Wiekings Auszeit zum Ende des ersten Durchgangs nicht. Besser kamen sie in den zweiten Satz, in dem die Wildeshauserinnen immer führten. Über 9:3 setzten sie sich auf 21:13 ab, doch dann flogen ihnen wieder einige Klasse-Aufschläge um die Ohren. Allerdings fuhren sie diesen Durchgang ebenso mit 25:21 ein wie den dritten. Roxy Hillmann lieferte dabei eine blitzsaubere Leistung ab. „Sie hatte im Angriff eine nahezu 100-prozentige Quote, hat gut aufgeschlagen und fast alle Entscheidungen richtig getroffen“, lobte ihr Coach. Auch Sara Liebich verrichtete einen Super-Job auf der Mittelposition, wo sie die an Nackenproblemen laborierende Katrin Schröder bestens vertrat.

Nach diesen beiden gewonnenen Sätzen „schien Arminias Gegenwehr gebrochen“, bilanzierte Wieking mit Blick auf das 25:14 im vierten und letzten Abschnitt. Allerdings zollte er den Gastgeberinnen großen Respekt für ihre kämpferische Leistung während dieses Tages: Vor dem Auftritt gegen den VfL hatten sie nämlich den Tabellenzweiten VG Delmenhorst-Stenum mächtig geärgert und sich erst nach fünf Sätzen mit 2:3 geschlagen gegeben. „So ein knappes Match hatten wir nicht erwartet“, gestand Wieking.

Dementsprechend später durften auch die VfL-Volleyballerinnen die Heimreise antreten. „Und wir genießen weiter die momentane Phase“, verriet Wieking. Offiziell reden sie beim amtierenden Landesliga-Meister zwar noch nicht vom möglichen zweiten Aufstieg hintereinander – aber der Trainer hat in seinem Team schon mal rundgehorcht, ob auch alle am ersten Mai-Wochenende (2. und 3.) Zeit haben. Dann stehen nämlich die Relegationsspiele im Terminplan…

VfL Wildeshausen: Sina Meyer, Ina Diephaus, Roxy Hillmann, Sarah Liebig Franziska Lehmann, Lea Schwuchow, Angela Bleyle, Miriam Heinzl.

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