Kontinuität auf der Trainerposition

Fußball-Landesligist VfL Wildeshausen verlängert mit Marcel Bragula und Patrick Meyer

Chefcoach Marcel Bragula (rechts) und Co-Trainer Patrick Meyer feiern einen Treffer des Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen.
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Weiter beim VfL Wildeshausen: Coach Marcel Bragula (r.) und Co-Trainer Patrick Meyer bleiben dem Landesligisten mindestens bis zum Sommer 2022 erhalten.

Der VfL Wildeshausen setzt auf Kontinuität. Jetzt hat sich der Fußball-Landesligist mit Chefcoach Marcel Bragula und Co-Trainer Patrick Meyer auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit bis zum Sommer 2022 geeinigt.

  • Chefcoach Marcel Bragula und Co-Trainer Patrick Meyer machen bis zum Sommer 2022 beim Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen weiter.
  • Betreuer Thomas Kupka hört hingegen auf.
  • Im Kader wird es einige Veränderungen geben.

Wildeshausen – Marcel Bragula ist ein Typ mit Ecken und Kanten. Doch der Trainer des VfL Wildeshausen steht auch für Werte und Prinzipien. Deshalb wäre es für den 46-Jährigen in der aktuell unsicheren und schwierigen Zeit völlig undenkbar gewesen, „seinen“ Verein im Stich zu lassen und ein anderes der durchaus vorhandenen Angebote anzunehmen. Stattdessen hat sich der B-Lizenzinhaber mit dem Fußball-Landesligisten nun auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit geeinigt. „Ich spüre keine Abnutzungserscheinungen und bin nach wie vor motiviert“, sagt Bragula.

Auch Co-Trainer Patrick Meyer bleibt den Krandel-Kickern mindestens bis Sommer 2022 erhalten. Das Übungsleiterteam komplettiert David Lohmann, der im Dezember den Posten des Torwarttrainers vom berufsbedingt ausgestiegenen Eike Bothe übernommen hat.

Ligazugehörigkeit spielt keine Rolle

Bragula ist bereits seit 1. Juli 2014 Chefcoach, Meyer stieß 2018 dazu. „Beide haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen stets gute und überaus erfolgreiche Arbeit abliefern“, sagt Teammanager Sebastian Pundsack. Bragula und Meyer lebten die Werte des Vereins vor und genießen bei der Mannschaft, im Umfeld und bei den Zuschauern allerhöchstes Ansehen, unterstreicht Pundsack. Die geschlossene Vereinbarung gelte unabhängig von der künftigen Ligazugehörigkeit.

„Diesmal war es schon eine besondere Situation“, sagt Bragula über die Gespräche, die er nun erstmals nicht mit seinem „väterlichen Freund“ Ottmar Jöckel führte. Stattdessen waren Matthias Ruhle, der Jöckel als VfL-Fußballabteilungsleiter beerbt hat, und Teammanager Pundsack seine Verhandlungspartner. Sowohl Ruhle als auch Pundsack haben einst unter Bragula trainiert. „Es stehen jetzt neue junge Leute an der Spitze der Abteilung. Da muss man erstmal wissen: Wo wollen die hin? Es wäre durchaus legitim gewesen, wenn sie einen anderen Weg eingeschlagen hätten“, verdeutlicht Bragula. Doch das war für die neue Führungscrew „überhaupt kein Thema“, stellt Pundsack klar: „Wir alle freuen uns riesig über die Kontinuität auf diesen wichtigen Positionen.“ Die Gespräche seien „smart und unkompliziert“ gewesen.

Meyers Wort hat immer mehr Gewicht

„Es war diesmal so gar noch unkomplizierter als sonst“, ergänzt Patrick Meyer. Mit Blick auf die coronageprägte Saison habe sich ihm „die Frage, etwas anderes zu machen, gar nicht gestellt“. Natürlich reizt es den 31-jährigen B-Lizenzinhaber, irgendwann einmal selbst in der ersten Reihe zu stehen. „Aber die Zusammenarbeit mit Marcel funktioniert so gut, dass es wohl überlegt sein will, ob es sich lohnt, das aufs Spiel zu setzen“, findet der Wüstinger. Da er voraussichtlich im April zum ersten Mal Vater wird, wäre ein Wechsel auf den Chefsessel zu diesem Zeitpunkt ohnehin nicht ideal. „Patrick ist ein toller Partner! Das Vertrauen ist mit der Zeit immer weiter gewachsen und sein Wort immer gewichtiger geworden“, sagt Bragula.

Während das Trainerduo weitermacht, ist für Thomas Kupka am Saisonende nach sieben Jahren aus beruflichen und privaten Gründen als VfL-Betreuer Schluss. „Das bedauere ich außerordentlich! Thomas ist unsere gute Seele und war immer das Bindeglied zwischen Mannschaft und Trainern“, erklärt Bragula. Ein Ersatz für Kupka ist noch nicht gefunden. „Thomas hinterlässt ein großes Vakuum, das es zu füllen gilt“, sagt Pundsack. „Es muss jemand sein, der positiv verrückt ist, zur Mannschaft passt und ein Herz für den Verein hat“, umreißt Bragula das Anforderungsprofil.

Telefone glühen heiß

Die Suche nach einem neuen Betreuer läuft bereits, ebenso die Kaderplanung. In Torhüter Janne Ole Kay und Angreifer Lucas Abel (beide BV Essen) hatte der Tabellendritte der Nordstaffel bereits zu Jahresbeginn zwei Verstärkungen bekannt gegeben. Und so wie es aussieht, wird es weitere Veränderungen im Aufgebot geben. „Das ist eine ganz schöne Baustelle. Im Moment glühen die Telefone heiß. Trotzdem bin ich optimistisch, dass wir auch für die nächste Saison wieder einen guten Kader zusammenbekommen werden. Etwas Neues aufzubauen, hat auch seinen Reiz“, sagt Bragula.

Thomas Kupka

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