VfL-Trainer vollendet die Arbeit seiner Vorgänger Jürgen Gaden und Klaus Ebel

Bragula betrachtet Jöckel als „Urvater des Erfolges“

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VfL-Trainer Marcel Bragula war nach dem Titelgewinn ein gefragter Mann.

Wildeshausen - Seit der Vereinsneugründung im Jahr 2012 führte der Weg des SV Atlas Delmenhorst steil nach oben. 2013: Vizemeister hinter RW Hürriyet und Aufstieg in die Kreisliga. 2014: Vizemeister hinter dem TSV Ganderkesee und Aufstieg in die Bezirksliga. 2015: Vizemeister hinter dem VfL Wildeshausen – doch der Aufstieg in die Fußball-Landesliga muss warten, weil nur der Erste hoch geht.

„Wir haben trotzdem toll gearbeitet und eine tolle Saison gespielt. Darauf können wir solz sein“, sagte Atlas-Coach Jürgen Hahn nach dem Meisterschaftsfinale in Wildeshausen (1:1). Bitter: Hahns Crew verlor nur eins von 30 Saisonspielen, kassierte die wenigsten Gegentore (13), holte aus den beiden direkten Duellen mit den Krandel-Kickern vier Punkte – und dennoch reichte es nicht zum Titel. „Wir werden die Saison jetzt gründlich analysieren und dann das eine oder andere verändern“, kündigte Hahn an.

Staffelleiter Frank Schulte, der VfL-Kapitän Sebastian Pundsack zuvor die Meisterschale überreicht hatte, tröstete derweil den enttäuschten Atlas-Manager Tammo Renken: „Ihr habt auch eine tolle Saison gespielt – nächstes Jahr komme ich zu euch.“

Auch VfL-Trainer Marcel Bragula vergaß im Moment des großen Triumphes die enttäuschten Delmenhorster nicht: „Für Atlas ist das brutal! Du verlierst nur ein Spiel und wirst nicht Meister.“ Das 0:2 gegen Absteiger STV Voslapp war aber nicht die einzige Partie, in der die Delmenhorster Punkte ließen. Außerdem spielten sie fünf Mal Remis.

Im Saisonverlauf hatten oftmals Torjäger Dominik Entelmann (32 Saisontreffer) und Musa Karli den Unterschied ausgemacht. Spielmacher Karli hatte im „Finale“ mit einem tollen Freistoß auch für das 1:0 der Gäste gesorgt (74.). Doch insgesamt blieben die herausragenden Atlas-Individualisten gegen das bärenstarke Wildeshauser Kollektiv blass.

„Es entsteht ein Weg, wenn man ihn geht“ – unter dieses Motto hatte Bragula die Saison beim Trainingsauftakt gestellt. Doch der Grundstein für den Titel wurde nicht erst an eben jenem 30. Juni vergangenen Jahres gelegt. „Urvater des Erfolges“ ist in Bragulas Augen VfL-Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel. „Auch Jürgen Gaden gehört zur Geschichte des Aufstiegs. Klaus Ebel hat seine Arbeit fortgesetzt und wir haben sie vollendet – das ist ein Produkt harter Arbeit“, lobte Bragula seine Vorgänger.

mar

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