VfL-Trainer Bragula erwartet gegen Eintracht Wiefelstede „zähes Geduldspiel“

Gusfeld-Ordemann gleich ein heißer Startelf-Kandidat

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Ole Lehmkuhl (r.) wirkt inzwischen viel fokussierter als in der Hinrunde.

Wildeshausen - Fußball-Bezirksligist VfL Wildeshausen sollte gewarnt sein: Durch die torlosen Unentschieden gegen Spitzenreiter SV Atlas und den Tabellendritten SV Tur Abdin hat der SV Eintracht Wiefelstede vor der Winterpause bewiesen, dass er ein ganz unangenehmer Gegner ist. Deshalb erwartet VfL-Trainer Marcel Bragula vor dem Start in die Frühjahrsserie (Sonntag, 15 Uhr) „ein zähes Geduldspiel“.

Nachdem die Krandel-Kicker das Hinspiel mit 6:0 gewinnen konnten, rechnet Bragula diesmal mit einer destruktiven Taktik der Ammerländer: „Wiefelstede wird auf Konter oder Standardsituationen mit Bernd Hobbie lauern. Deshalb müssen wir uns clever anstellen und dürfen im Halbfeld nicht Foul spielen.“

Um den hochaufgeschossenen Hobbie bei Kopfbällen zu kontrollieren, bietet sich der 1,97 Meter große Jan Gusfeld-Ordemann an. Der Winter-Neuzugang vom Bremen-Ligisten Habenhauser FV wird wahrscheinlich in der Startelf stehen und mit Daniel Pasker die Innenverteidigung bilden. Denn auch wenn sich Lennart Fleges Knieverletzung als nicht so schlimm entpuppte wie befürchtet, wird der 25-Jährige auf keinen Fall auflaufen können. Bitter, denn für VfL-Coach Bragula ist Flege der Spieler der Hinrunde: „Nach den Abgängen von Marcel Hesselmann und Lukas Schneider hat er den Laden hinten zusammen gehalten.“

Neben Tim Albus (Bragula: „Er hat in den Tests einen guten Part als Innenverteidiger gespielt“) darf sich vor allem Ole Lehmkuhl als Gewinner der Vorbereitung fühlen. „Ole hat einen großen Sprung gemacht. Er ist jetzt viel fokussierter und stärker“, lobt Bragula. Ole Lehmkuhls Zwillingsbruder Jan bereitet dem Übungsleiter hingegen weiter Sorgen. „Er flitzt von Arzt zu Arzt“, berichtet Bragula und hätte zu gern endlich Klarheit über die hartnäckigen Leistenprobleme seines Mittelfeldspielers. „Notfalls muss er pausieren, bis sie weg sind.“ Eine Zwangspause droht auch Maximilian Seidel. Der Angreifer war im letzten Testspiel gegen den Bremer Landesligisten TSV Osterholz-Tenever (3:1) umgeknickt und konnte in dieser Woche bislang nicht trainieren.

mar

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