VfL-Torjäger gelingt beim 4:2-Erfolg binnen zehn Minuten ein lupenreiner Hattrick

Feldhus-Festspiele in Brake

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Erzielte in Brake einen Hattrick: VfL-Torjäger Lennart Feldhus.

Wildeshausen - Erfolgsserie ausgebaut und in der Tabelle vom zehnten auf den achten Platz geklettert: Durch das 4:2 (0:0) beim SV Brake sind die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen nun schon seit fünf Spielen ungeschlagen. Mann des Tages war Lennart Feldhus, dem in der zweiten Halbzeit binnen zehn Minuten ein lupenreiner Hattrick gelang. Für den VfL-Torjäger, der in der vergangenen Spielzeit noch in der Kreisliga gekickt hatte, waren es bereits die Saisontreffer neun, zehn und elf.

„Fußball ist ein Ergebnissport“, begann Marcel Bragula seine Analyse. Deshalb war der VfL-Coach mit den drei Punkten im „Schlüsselspiel“ bei einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt sehr zufrieden. Mit der spielerischen Darbietung war er es nur bedingt: „Die erste Halbzeit war überhaupt nicht gut von uns. Außerdem dürfen wir die beiden Gegentore nicht kriegen.“

Wie schon beim 1:1 gegen Hansa Friesoythe begannen die Krandel-Kicker wieder in einer 4:1:4:1-Formation. „Das hat diesmal überhaupt nicht gegriffen“, ärgerte sich Bragula. Deshalb stellte er bereits nach 20 Minuten auf ein 4:4:2 mit Lennart Feldhus und Maximilian Seidel als Sturmduo sowie Storven Bockhorn und dem erneut starken Sascha Görke als Doppelsechs um. Trotzdem besserte sich bei den Gästen zunächst nur wenig. „Die Passqualität war schlecht. Wir haben nicht gut gegen den Ball gearbeitet, waren nicht griffig und haben zu langsam umgeschaltet“, zitierte Bragula aus seiner Mängelliste.

Doch nach der chancenarmen ersten Halbzeit, in der Lennart Feldhus die einzige Wildeshauser Möglichkeit vergeben hatte, präsentierte sich der Aufsteiger im zweiten Durchgang wie verwandelt. Mit einem satten 25-Meter-Schuss aus der Drehung erzielte Feldhus das 1:0 (61.). Beim 2:0 musste der 22-Jährige nach Vorarbeit von Maximilian Seidel nur noch den Fuß hinhalten (64.), beim 3:0 verarbeitete er ein Zuspiel von Jan Lehmkuhl direkt (70.).

Die Feldhus-Festspiele durchkreuzte Dennis Pleus mit dem 1:3 (73.). „Da haben wir auf unserer linken Abwehrseite ganz schlecht verteidigt“, schimpfte Bragula. Doch mit einem sehenswerten Drehschuss in den Winkel stellte Storven Bockhorn den Drei-Tore-Abstand wieder her – 4:1 (80.). Bockhorn, der wie eine ganze Reihe seiner Teamkollegen grippegeschwächt ins Spiel gegangen war, wurde wie Janek Jacobs völlig entkräftet ausgewechselt.

Kurz vor Schluss besorgte Matthias Grimm per Foulelfmeter den 2:4-Endstand (89.). „Das war völlig unnötig von Kai Meyer – da darf er als erfahrener Spieler nicht so ungestüm hingehen“, rügte Bragula seinen Rechtsverteidiger.

mar

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