Fußballabteilungsleiter hört nach nur 15 Monaten schon wieder auf

VfL Wildeshausen sucht Nachfolger für Matthias Ruhle

Porträtfoto von Matthias Ruhle.
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Kurze Amtszeit: Matthias Ruhle gibt seinen Posten als Fußballabteilungsleiter nach nur 15 Monaten schon wieder auf.

Wildeshausen – Erst im September 2020 hatte Matthias Ruhle den jetzigen Vereinsvorsitzenden Ottmar Jöckel als Fußballabteilungsleiter des VfL Wildeshausen abgelöst. Nach gerade einmal 15 Monaten wird Ruhle seinen Posten nun schon wieder abgeben. Bei der Abteilungsversammlung am Montag, 13. Dezember, 19 Uhr, im Reitersaal der Gildestube soll seine Nachfolgerin oder sein Nachfolger gewählt werden.

Ruhles Gründe für seinen Rückzug sind beruflicher Natur. Nach seiner Beförderung zum Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienste, Bildung und Sport bei der Wildeshauser Stadtverwaltung käme der 38-Jährige künftig in Interessenkonflikte mit seinem Ehrenamt. „Schließlich kann ich mir bei den Quartalsgesprächen im Krandel nicht selbst gegenübersitzen“, verdeutlicht Ruhle.

Auch wenn seine Amtszeit als Abteilungsleiter nur von kurzer Dauer war, so sei währenddessen „schon ein bisschen was passiert“, bilanziert Ruhle. So seien auf den Trainingsplätzen im Krandel „neue Flutlichtmasten gewachsen“. Außerdem sei das Projekt Kunstrasenplatz angeschoben worden.

Wenn auch künftig nicht mehr in der ersten Reihe, so will sich Ruhle weiterhin in der Abteilung engagieren. Wer Interesse daran hat, an die Spitze der Sparte zu rücken, kann sich bei ihm melden. „Ansonsten wird die Abteilungsleitung einen Vorschlag machen“, kündigt Ruhle an.

Neben der Wahl des neuen Abteilungsleiters stehen die Berichte von Ruhle und Geschäftsführer Hubert Schlüter auf der Tagesordnung ebenso die Themen Flutlicht und Kunstrasenplatz. In der Einladung weist Ruhle darauf hin, dass für die Versammlung die zum Veranstaltungszeitpunkt gültigen Coronaregeln des Landes Niedersachsen gelten. Für die Lokalitäten des Landkreises Oldenburg bedeute dies aktuell 2G plus – das heißt, nur vollständig geimpfte oder genesene Personen, die zudem noch einen tagesaktuellen negativen Coronatest benötigen, haben Zutritt. Ruhle verweist diesbezüglich auf die „Erleichterungen im Zuge der Boosterimpfungen“.

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