0:0 im Testspiel gegen JFV Nordwest

VfL-Offensive hakt

Lukas Schneider

Wildeshausen – Zweites Testspiel, zweites Unentschieden: Nach dem 1:1 gegen den Oberligisten VfL Oldenburg haben sich die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen nun 0:0 vom A-Junioren-Regionalligisten JFV Nordwest getrennt. „Der JFV ist eine gute Mannschaft, und das Ergebnis ist okay. Aber grundsätzlich wollen wir auch mal wieder ein Fußballspiel gewinnen“, sagte Wildeshausens Co-Trainer Patrick Meyer. Allerdings musste er auch auf einige Leistungsträger verzichten. So wird Kapitän Sascha Görke wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel noch mindestens vier Wochen ausfallen. Außerdem fehlten Thorben Schütte (Arbeit), Alexander Dreher (Magen-Darm-Virus), Jan Lehmkuhl (Kurzurlaub), Ole Lehmkuhl (Teilnahme am NFV-eFootball-Cup), Steven Müller-Rautenberg, Christoph Stolle (beide Aufbautraining) sowie die beiden langzeitverletzten Sebastian Bröcker und Philipp Finger. „Gerade in der ersten Halbzeit haben wir wirklich gut gegen den Ball gearbeitet. Da hatte man nie das Gefühl, dass irgendwas anbrennt“, meinte Meyer. Das war auch ein Verdienst von Lukas Schneider, der wie schon gegen den VfL Oldenburg erneut eine starke Leistung in der Innenverteidigung bot. Zudem funktionierte auch das Zusammenspiel mit Linksverteidiger Christopher Kant sehr gut. Auf der Doppelsechs wusste Niklas Heinrich an der Seite von Alexander Kupka zu gefallen. Kupka stürzte zu Beginn der zweiten Halbzeit auf die Hüfte und musste ausgewechselt werden. „Ich hoffe, dass es nichts Schlimmeres ist“, sagte Meyer. Dagegen war Kants Herausnahme wegen Knieproblemen „eine reine Vorsichtsmaßnahme“. Durch insgesamt vier Wechsel auf Wildeshauser Seite wirkten die letzten 20 Minuten der Partie ein wenig zerfahren. So gut die Krandel-Kicker defensiv standen – „im Spiel nach vorne hakte es“, hatte Meyer beobachtet. Der 30-Jährige zählte lediglich „zwei, drei gute Chancen auf beiden Seiten“. Denn auch der JFV-Nachwuchs brannte kein Offensivfeuerwerk ab, was wohl auch der hohen Belastung geschuldet war. Erst tags zuvor hatte die Crew von JFV-Coach Lasse Otremba gegen den VfL Oldenburg (0:4) getestet und am vergangenen Dienstag dessen Oberliga-Rivalen SV Atlas Delmenhorst mit 3:0 bezwungen. „Insgesamt sind wir auf einem guten Weg“, bilanzierte Meyer.  mar

VfL Wildeshausen: Lohmann - Glück (60. Ostendorf), Schneider, Krumland, Ramke, Heinrich, Seidel, Kant (74. Taute), Eberle, Kupka (55. Schröder), Feldhus (69. Tramitzke).

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