Lehmkuhl/Schlüter erreichen dritte Runde beim eFootball-Cup

VfL-Duo schlägt sich wacker

Zufrieden: die Wildeshauser Nils Schlüter (l.) und Ole Lehmkuhl vor den Trophäen in der Swiss Life Hall. Foto: Pasker

Hannover/Wildeshausen – Zum Titel hatte es dann doch nicht gereicht – von Enttäuschung fehlte bei Ole Lehmkuhl und Nils Schlüter trotzdem jede Spur. Mit ihrem Abschneiden beim zweiten eFootball-Cup des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) in Hannover konnte das Duo des VfL Wildeshausen jedenfalls gut leben: Nachdem es die Gruppenphase des „Fifa-20-Turniers“ gewonnen hatte, war im Sechzehntelfinale Schluss. „Wir hatten keine großen Erwartungen oder uns ein besonderes Ziel gesteckt. Dafür, dass wir nicht viel zocken, war das schon ganz in Ordnung“, meinte Lehmkuhl. Qualifiziert hatte sich das Duo durch den Sieg bei der ersten eFootball-Meisterschaft des NFV-Kreises Oldenburg-Land/Delmenhorst.

Zum erst zweiten Mal hatte der NFV den eFootball-Cup in der Swiss Life Hall ausgerichtet. Und die Resonanz war durchaus beachtlich: Von 96 qualifizierten Zweier-Teams reisten 94 an. Außerdem verfolgten nach Verbandsangaben fast 1000 Besucher die Spiele vor Ort. „Es ist unglaublich, für welch tolle Stimmung die Fans hier gesorgt haben. Was wir schon bei den Meisterschaften in den Kreisen erlebt haben, hat in der Swiss Life Hall seine Fortsetzung gefunden. Dass knapp 1000 Zuschauer in der Halle waren, spricht für ein breit gelagertes Interesse am eFootball“, freute sich NFV-Präsident Günter Distelrath. Er sieht in dem digitalen Fußball jedenfalls eine Chance, die junge Generation an die Vereine zu binden, und versprach deshalb noch am Abend der Veranstaltung, dass der eFootball-Cup fortgesetzt wird.

Und wer weiß, vielleicht qualifizieren sich Schlüter und Lehmkuhl dann erneut. Gefallen an solchen eSports-Veranstaltungen haben sie nun zumindest gefunden. „Das war jetzt ganz cool und interessant. Sicherlich werden wir das nie professionell machen, aber solche Turniere sind mal ganz witzig“, meinte Lehmkuhl. Erst recht, wenn man einige Spiele gewinnt: Zum Auftakt der Gruppenphase bezwangen die Wildeshauser den VfL Westercelle mit 2:1. Nach dem 0:0 gegen den TSV Wetschen sicherten sie sich mit dem 2:1-Erfolg gegen Eintracht Afferde den Gruppensieg.

Damit zogen Lehmkuhl und Schlüter direkt in die zweite Runde ein. Hier siegten sie deutlich mit 5:1 gegen das Duo vom TSV Sudheim. Danach war allerdings Schluss: Gegen den SV RW Hörden flogen die Huntestädter mit 0:1 aus dem Turnier. „Das Niveau war deutlich besser als bei der Kreismeisterschaft. Wenn man in Rückstand geraten ist, wurde es schwierig, weil dann schon mal auf Zeit gespielt wurde“, berichtete Lehmkuhl.

Während es das Wildeshauser Duo bis in die K. o.-Runde schaffte, gaben Mike Oliver Hartwig und Franko Hische in der Landeshauptstadt nur ein kurzes Intermezzo. Mit zwei Niederlagen und einem Remis schied das Duo vom VfL Stenum aus.

Die SF Wüsting-Altmoorhausen als dritter Vertreter aus dem NFV-Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst beendeten die Gruppenphase ebenfalls auf dem letzten Rang. Allerdings zog der Vizekreismeister aufgrund seiner drei gesammelten Punkte in die Qualirunde ein. Mit dem 2:0-Erfolg über die SFN Vechta lösten Louis Langkrär und Finn Littelmann dann doch noch das Ticket für das Sechzehntelfinale. Gegen den FC Sarstedt zog Wüsting jedoch mit 3:5 den Kürzeren.

Den Turniersieg holten sich Niko Jurkschat und Luca Schulze (SG Wehrstedt/Salzdetfurth) durch den 4:0-Finalerfolg über Arsen Orzjan und Sören Gerdes (SV Bruchhausen-Vilsen).  nn

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