VfL-Doppeltorschütze unterstreicht beim 2:1 in Bockhorn seine Wichtigkeit

Schmale übermittelt Grüße an Bragulas Kritiker

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Hat im Moment allen Grund zum Jubeln: VfL-Torjäger Kai Schmale (M.).

Wildeshausen - Vor der Saison hatte Marcel Bragula einiges an Kritik einstecken müssen: „Mir wurde Kumpelei vorgeworfen, weil ich Kai Schmale wieder in die Erste hochgezogen habe“, erinnert sich der Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen. Doch spätestens jetzt sieht er sich endgültig in seiner Entscheidung bestätigt: Mit zwei Treffern sorgte Schmale für das 2:1 (0:0) beim BV Bockhorn, was Bragula dazu veranlasste, seine Kritiker „herzlich zu grüßen“.

In den beiden vergangenen Spielzeiten war Kai Schmale häufig verletzt. Das hielt Bragula aber nicht davon ab, den Torjäger aus der Reserve wieder in die Bezirksliga-Mannschaft zu holen. „Dabei habe ich mir schon was gedacht“, meinte der Übungsleiter: „Kais Torriecher ist überragend, und er weiß genau, wie er sich vom Verteidiger absetzen und wohin er gehen muss.“

So auch beim 1:0, als Schmale seinem Bewacher entwischte und die Hereingabe von Storven Bockhorn einnickte (48.). Beim 2:0 vollendete der 32-Jährige einen Pass von Bockhorn mit dem Außenrist (61.). Es ware Schmales Saisontreffer sieben und acht – fünf davon erzielte er in den jüngsten vier Partien. „Spätestens jetzt müssen wir über seine Wichtigkeit nicht mehr diskutieren“, betonte Bragula.

Allerdings hatte der VfL-Coach auch Anlass zum Ärger: Beim 1:2 (89.) hatte Divan Erkek „drei, vier Leute von uns nass gemacht – da haben wir ganz schlecht verteidigt“. Richtig zornig wurde Bragula jedoch angesichts der miserablen Platzverhältnisse: „Wer die zu verantworten hat, sollte sich Gedanken über seine Arbeitsauffassung machen. Es ist eine Frechheit, so eine Kuhwiese anzubieten. Jeder Platz in der 3. Kreisklasse ist besser. Der Rasen war nicht gemäht, und das Gras stand knöchelhoch!“ Dadurch war gepflegtes Kombinationsspiel unmöglich.

Zwar boten sich Kai Schmale (2.) und Ole Lehmkuhl (12.) Chancen zum Führungstreffer, doch mit dem Wind im Rücken war der BV Bockhorn in der ersten Hälfte klar tonangebend. Mit zwei sensationellen Paraden gegen Patrick Degen und Wilke Runkel rettete VfL-Keeper Sebastian Pundsack seiner Mannschaft das torlose Remis zur Pause.

In der zweiten Halbzeit lief das Spiel nur noch in Richtung des BVB-Tors. Nach Schmales Doppelpack verpassten Jan und Ole Lehmkuhl, Sascha Görke und Janek Jacobs die endgültige Entscheidung, so dass die Krandel-Kicker in der vierminütigen Nachspielzeit noch um den Sieg zittern mussten. Doch es blieb dabei, so dass der Spitzenreiter seinen Vorsprung auf den spielfreien SV Atlas auf fünf Punkte vergrößerte. „Das ist ein Brett! Jetzt weiß Atlas auch mal, was Druck ist“, sagte Marcel Bragula.

mar

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