VfL-Coach stellt sein Team gegen heimstarken GVO auf Schwerstarbeit ein

Bragula erteilt Pionierauftrag

+

Wildeshausen - Auswärts hat GVO Oldenburg in dieser Saison noch keine Bäume ausgerissen: Von acht Spielen verlor der Aufsteiger sieben. Dafür ist der Neuling zu Hause eine Macht: 24 ihrer bislang 27 Punkte holte die Mannschaft von Trainer Ralf Voigt an der Gerhard-Stalling-Straße und ist damit in der Heimtabelle der Fußball-Bezirksliga Zweiter hinter Spitzenreiter SV Atlas (30).

Dabei erzielte GVO zum Teil beachtliche Ergebnisse, so wie das 6:1 gegen den TSV Abbehausen, das 5:1 gegen den FC Rastede, das 7:1 gegen den TSV Ganderkesee oder das 6:5 gegen den BV Bockhorn. Überdies eliminierten die Osternburger im Bezirkspokal die beiden Landesligisten Kickers Wahnbek (3:2) und VfL Oythe (2:0) und stehen nun im Halbfinale. Da kommt morgen, 15 Uhr, auf den VfL Wildeshausen also einiges zu. Trainer Marcel Bragula spricht deshalb von einem „Pionierauftrag“ für seine Mannschaft. „Das bedeutet immer Schwerstarbeit“, erläutert der Hauptfeldwebel.

Besonderes Augenmerk verdient vor allem Daniel Johanning. Der 30-Jährige erzielte allein 21 der 43 GVO-Treffer und führt gemeinsam mit Dominik Entelmann (SV Atlas) die Torjägerliste an. Johanning, der in der vergangenen Saison noch beim Kreisligisten SV Achternmeer kickte, ist bevorzugter Anspielpartner von Daniel Niemann. Der wiederum trug 1999 bei der U17-Weltmeisterschaft das deutsche Nationaltrikot und bildete mit Thomas Hitzlsperger die Doppelsechs. „Wir müssen aufpassen, dass Daniel Niemann keine Pässe in die Schnittstelle auf Daniel Johanning spielt“, warnt Marcel Bragula.

Aber die Gastgeber sind nicht nur offensiv gefährlich: In der Winterpause verstärkte sich GVO mit dem regionalligaerfahrenen Stefan Frye. Der 34-Jährige bildet nun mit Co-Trainer-Sohn Patrick Warms die Innenverteidigung. „Das ist eine Bank – wir werden einiges abrufen müssen“, sagt Marcel Bragula. So wie beim 2:1 im Hinspiel, als Daniel Niemann per Freistoß (68.) die VfL-Führung durch Ole Lehmkuhl (66.) egalisierte, ehe Daniel Pasker kurz vor Schluss den Siegtreffer köpfte (85.).

Die Absage der Wiefelstede-Partie in der Vorwoche kam zumindest Maximilian Seidel zugute. Der VfL-Angreifer hat seine Fußverletzung inzwischen überwunden und ist einsatzfähig. Ausfallen wird weiterhin Lennart Flege (Knie). Allerdings konnte der Innenverteidiger genau wie Mittelfeldspieler Jan Lehmkuhl (Leiste) schon wieder leicht trainieren. Stürmer Kai Schmale plagt eine Oberschenkelblessur. „Bei ihm müssen wir abwarten“, sagt Marcel Bragula, der aber auf den beruflich verhinderten Abwehrspieler Tim Albus verzichten muss.

mar

Das könnte Sie auch interessieren

Regierungspartei fordert Rücktritt Mugabes

Regierungspartei fordert Rücktritt Mugabes

Mitmach-Tag in der Kindertagesstätte Dörverden

Mitmach-Tag in der Kindertagesstätte Dörverden

Staatsanwaltschaft will Puigdemont an Spanien ausliefern

Staatsanwaltschaft will Puigdemont an Spanien ausliefern

Weltklimakonferenz streitet bis zuletzt ums Geld

Weltklimakonferenz streitet bis zuletzt ums Geld

Meistgelesene Artikel

Brettorfs Moritz Cording feiert Erstliga-Debüt

Brettorfs Moritz Cording feiert Erstliga-Debüt

Jonas Pleus erzielt für SG DHI Harpstedt das 1:0 gegen GVO

Jonas Pleus erzielt für SG DHI Harpstedt das 1:0 gegen GVO

Letztes Aufgebot des TV Neerstedt II gewinnt gegen VfL Rastede

Letztes Aufgebot des TV Neerstedt II gewinnt gegen VfL Rastede

Seidel löst die Anspannung

Seidel löst die Anspannung

Kommentare