Wildeshauser Partie gegen Dötlingen auf der Kippe

VfL-Coach Döner will Neuzugang Latifi langsam aufbauen

Malte Bolling, FC Huntlosen.

Landkreis – Der Meistertitel ist dem SV Atlas II in der Fußball-Kreisliga kaum noch zu nehmen. Doch hinter dem enteilten Spitzenreiter darf sich noch ein halbes Dutzend Mannschaften Chancen auf Platz zwei ausrechnen, der zur Teilnahme an einer möglichen Bezirksliga-Relegation berechtigen würde, sollte der VfL Wildeshausen in der Landesliga den Klassenerhalt schaffen. Die beste Ausgangsposition hat aktuell der Ahlhorner SV. Mit einem Sieg im Derby beim FC Huntlosen könnte der ASV seinen Vorsprung auf den Harpstedter TB ausbauen. Denn der Tabellendritte bleibt zunächst weiter im Wartestand. Weil der Sportplatz an der Schulstraße gesperrt ist, wurde das Heimspiel gegen den VfR Wardenburg abgesetzt. Das Nachbarschaftsduell zwischen dem VfL Wildeshausen II und dem TV Dötlingen stand am Donnerstag auf der Kippe.

VfL Wildeshausen II – TV Dötlingen (Freitag, 19.30 Uhr/Hinspiel: 2:1): „Die Trainingsplätze sind heute gesperrt. Ich gehe davon aus, dass das Spiel abgesagt wird“, erklärte VfL-Coach Mete Döner Donnerstagmittag. Doch mit einer Entscheidung wollten die Krandel-Kicker bis zum Abend oder Freitagvormittag warten. „Dabei würden wir gerne langsam wieder starten“, meint Döner, obwohl die Testspiele gegen den SV Tungeln, den Delmenhorster TB und den SV Tur Abdin II ausgefallen waren und er während der Vorbereitung „ein bisschen improvisieren“ musste. In der zweiten Saisonhälfte würde der 40-Jährige die bisherige Ausbeute von 21 Punkten mit seinem Team gerne verdoppeln und in der Tabelle vom jetzigen elften Rang noch zwei bis vier Plätze klettern. „Das können wir schaffen, auch wenn der Klassenerhalt das primäre Ziel bleibt“, sagt Döner. Nach Florian Oestermann, Dimitrios Patriotis und Jonas Pleus schloss sich der VfL-Reserve in Samir Latifi (zuletzt vereinslos) nun noch ein vierter Winterneuzugang an. Der offensive Mittelfeldspieler (Jahrgang 2001) ist seit Donnerstag einsatzberechtigt und sei „von der Qualität her ein Kandidat für die Startelf“, erläutert Döner: „Aber wir wollen ihn langsam aufbauen und nicht verheizen.“ Latifi sei beidfüßig und stark im Eins-gegen-eins, berichtet Döner, der auf Ole Willms (Schlag auf den Oberschenkel) verzichten müsste. Auf Dötlinger Seite steht neben dem langzeitverletzten Joole Bredehöft der mit sieben Treffern beste Schütze Jan Mewis berufsbedingt bis April nicht zur Verfügung. Außerdem verletzte sich Leo Geyer im Training am Knie. „Ich befürchte einen Kreuzbandriss. Das wäre echt schade, da Leo eine gute Vorbereitung gespielt hat“, bedauert Trainer Joachim Puchler. Auch er hofft, dass es wieder losgeht, denn seine Mannschaft hat erst 14 Partien absolviert – bis zu vier weniger als die anderen Teams.

FC Huntlosen – Ahlhorner SV (Sonnabend, 16 Uhr/Hinspiel: 6:1): Durch seinen Kunstrasenplatz ist der FC Huntlosen vielen Konkurrenten gegenüber im Vorteil. Maik Seeger konnte mit seiner Crew den Winter über durchgehend trainieren. Im Februar testete der Tabellenzwölfte gleich fünfmal unter Wettkampfbedingungen. „Ich kann mir vorstellen, dass der ASV nicht so eine optimale Vorbereitung hatte“, sagt Seeger und wittert eine Chance. Zumal es beim FC „personell ganz gut“ aussieht. Allerdings ist Malte Bolling nach der zehnten Gelben Karte gesperrt. „Wir wollen es auf jeden Fall besser machen als im Hinspiel“, kündigt Seeger an.  mar

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