SG DHI verpasst bei Sparkassen-Cup-Zwischenrunde nur knapp das Endspiel

David Wehrenberg wirft sich in jeden Schuss

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Nils Döhle (vorne) spielte mit den E-Junioren der SG DHI Harpstedt ein starkes Turnier.

Harpstedt - Schon das Erreichen der Zwischenrunde des Sparkassen-Fußball-Cups war für die E-Junioren der SG DHI Harpstedt ein toller Erfolg. Umso überraschender war es daher, dass die Gastgeber am Ende unter 23 Teams Vierter wurden. „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet“, sagte Trainer Christian Schoppe und freute sich über eine „rundum tolle Mannschaftsleistung“.

Dabei war für die SG DHI sogar das Endspiel im Bereich des Möglichen. Gegen den VfL Oldenburg unterlagen die Platzherren unglücklich mit 0:1. „Oldenburg war spielerisch natürlich besser. Aber das Gegentor war blöd, weil es aus einem zu kurz geratenen Rückpass resultierte“, berichtete Christian Schoppe. Während seine Crew anschließend das Spiel um Platz drei gegen den Post SV Oldenburg mit 0:2 verlor (Schoppe: „Da war der Akku leer“), sicherte sich der VfL Oldenburg durch ein 1:0 über den VfB Oldenburg den Turniersieg und die Qualifikation für die Sparkassen-Cup-Endrunde am 19. Juli in Barsinghausen.

Schoppes „Jungs hatten sich über Himmelfahrt in der Fußballferienschule Dünsen Power geholt“. Das konditionelle Plus zahlte sich schon in der Gruppenphase aus. Unter anderem bezwang die SG DHI den Hallenmeister TuS Hasbergen mit 2:0. „Das war nicht unbedingt zu erwarten“, sagte Christian Schoppe erfreut. Sein Team zog als Gruppenzweiter hinter dem späteren Finalisten VfB Oldenburg ins Viertelfinale ein. Dort hatte Landkreisrivale VfL Stenum mit 3:4 nach Neunmeterschießen das Nachsehen. Matchwinner war DHI-Torhüter David Wehrenberg, der zwei Neunmeter parierte. „Er hat ganz hervorragend gehalten und sich in jeden Schuss geworfen“, lobte Christian Schoppe seinen Keeper.

„Es freut mich total für Christian – seine Mannschaft hat großartig gekämpft und gespielt“, meinte Bernd Kinzel anerkennend. Während die Harpstedter rundum zufrieden sein konnten, war der Trainer des VfL Wildeshausen ziemlich enttäuscht. Seine Mannschaft verlor vier ihrer fünf Partien, holte lediglich beim 1:1 gegen den TuS Westerloy einen Punkt und schied als Gruppenletzter aus. „Dabei war eigentlich das Viertelfinale unser Ziel“, erläuterte Kinzel. Doch am Vorabend hätten sieben seiner neun Spieler das Kinderschützenfest bis zur letzten Minute ausgekostet. „Und das merkst du ganz einfach – es hat diesmal eine ganze Menge gefehlt“, sagte der erfolgsverwöhnte VfL-Coach.

Obwohl der FC Viktoria Scheps seine Mannschaft krankheitsbedingt kurzfristig abgemeldet hatte und die Suche nach einem Nachrückerteam erfolglos blieb, fand Mitorganisatorin Doris Klaassen den Turnierverlauf „total klasse“. Erstmals wurde auch bei der Zwischenrunde auf den Einsatz von Schiedsrichtern verzichtet. Die Nachwuchskicker kamen auch so klar. „Einige Mannschaften sind sehr dominant aufgetreten, aber dann haben wir das Gespräch mit den Trainern gesucht und alles geklärt“, sagte Doris Klaassen.

mar

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