Landesliga-Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen unterliegen in Fischerhude

Verjüngtes Team kämpft vergebens

Noch ein wenig mehr Erfahrung der Güte von Ina Diephaus (beim Schlag) hätte den Wildeshauser Landesliga-Volleyballerinnen gut zu Gesicht gestanden. Foto: Westermann

Wildeshausen – In diesem Spitzenspiel konnten die Landesliga-Volleyballerinnen die personellen Ausfälle nicht kompensieren – und so unterlag die Mannschaft von Trainer Gunter Wieking beim TSV Fischerhude-Quelkhorn mit 0:3 (13:25, 21:25, 16:25). Der bisherige Spitzenreiter rutschte dadurch hinter dem neuen Tabellenführer VfL Oythe III und den Fischerhuderinnen auf Platz drei ab. Doch mental wirft das die Mannschaft nicht zurück, stellte Wieking klar: „Der Aufstieg ist für uns nicht das primäre Ziel. Vielmehr wollen wir die jungen Spielerinnen heranführen und aufbauen.“

Diesmal gab es dazu reichlich Gelegenheit, denn weil Sina Meyer krank zu Hause bleiben musste, Roxy Hillmann studienbedingt fehlte und gleich mehrere erfahrene Mittelblockerinnen passen mussten, nahm Wieking vier Akteurinnen aus der Jugend mit zum Auswärtsspiel beim deutlich routinierteren TSV. Und diese Erfahrung des früheren Verbandsligisten gab am Ende den Ausschlag: „Ich musste die vier ins kalte Wasser werfen, aber das führte zwangsläufig zu Abstimmungsproblemen und kleineren Ungenauigkeiten.“

Trotzdem war er nicht unzufrieden, und auch „unser Auftakt war gar nicht so schlecht.“ In der Annahme hatten die Gäste jedoch so ihre Probleme, und das nutzten die hoch gewachsenen Gegnerinnen am Mittelblock effizient aus. So zog Fischerhude nach der 8:7-Führung über 15:8 zum Gewinn des ersten Satzes davon.

Deutlich knapper verlief der zweite Abschnitt, in dem die Wildeshauserinnen sogar mit 18:13 führten. Doch eingangs geschilderte Ungenauigkeiten brachten die Hausherrinnen zurück ins Spiel. Sie drehten den Spieß zum 19:18 und schließlich zum 25:21 um. „Da zeigten sich unsere Abstimmungsprobleme“, schilderte Wieking. Zudem vermisste er die Durchschlagskraft beim Servieren: „Wenn es im Spiel mal nicht so läuft, muss man versuchen, wenigstens über die Aufschläge zu punkten.“

Doch trotz des 0:2-Satzrückstands gab sich der VfL nicht auf, blieb im dritten Abschnitt bis zum 15:16 dran, dann allerdings zog der neue Tabellenzweite mit starken Angaben entscheidend auf 20:16 davon.  ck

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