Ahlhorner SV und TV Brettorf empfangen den Tabellendritten TSV Hagen 1860

„Unser Spiel lief zuletzt perfekt“

ASV-Angreifer Christoph Johannes plagt sich mit Knieproblemen herum, stellt sich aber immer wieder in den Dienst seiner Mannschaft. Foto: Marquart

Ahlhorn/Brettorf – Ganz entspannt konnten die spielfreien Erstliga-Faustballer des TV Brettorf am vergangenen Wochenende verfolgen, was die Konkurrenz macht. „Wir haben uns erholt und im Ergebnisdienst geguckt, wie die anderen gespielt haben“, berichtet Klaus Tabke. Dabei staunte der TVB-Coach über einige überraschende Resultate: Der Ahlhorner SV kassierte zwei kaum für möglich gehaltene 0:5-Klatschen beim TK Hannover und gegen die Berliner TS. Und im Spitzenspiel fegte der VfK 01 Berlin den TSV Hagen 1860 mit 5:0 aus dessen Halle. Besonders gespannt ist Tabke, wie die Hagener die Pleite verdaut haben. Denn der Tabellendritte gastiert am Sonntag, 11 Uhr, am Bareler Weg. Tags zuvor gibt der TSV seine Visitenkarte in Ahlhorn ab.

Ahlhorner SV – TSV Hagen 1860 (Sonnabend, 16 Uhr): Nach dem katastrophalen Wochenende war bei den Ahlhornern Wundenlecken angesagt. Die Niederlagen sind halbwegs verarbeitet, die körperlichen Blessuren sind geblieben. Immerhin ist der lädierte Ellenbogen von Tim Albrecht, der sich bei einem Blockduell mit Hannovers Angreifer Christos Michalakis verletzt hatte, auf dem Wege der Besserung. „Aber noch kann ich den Arm nicht ganz strecken“, berichtet Tim Albrecht. Deshalb wird der ASV-Spielertrainer voraussichtlich auch auf einen Einsatz verzichten. „Ich denke, dass wir auch so eine gute Abwehr stellen können und kein unnötiges Risiko eingehen müssen“, erläutert der Nationalspieler. Zumal der zuletzt fehlende Erik Grotelüschen wieder dabei ist. Schlagmann Christoph Johannes humpelte gegen die Berliner TS mehr über das Feld, als dass er lief. „Christoph sollte wegen seiner Knieprobleme eigentlich gar nicht so viel spielen. Ich muss es ihm hoch anrechnen, dass er sich in unserer prekären Lage zur Verfügung stellt“, sagt Tim Albrecht. Trotzdem ist es gut möglich, dass gegen Hagen Nachwuchsangreifer Jan Hermes seine Chance bekommt. „Das Talent hat er auf jeden Fall. Das zeigt er immer wieder im Training. In Sachen Spielverständnis und Cleverness ist Jan auf einem guten Weg. Ihm fehlen nur Erfahrung und Abgeklärtheit“, lobt Tim Albrecht den 18-jährigen Youngster. Dass die Ahlhorner gegen den Tabellendritten nicht chancenlos sind, zeigten sie erst beim 5:4-Hinspielerfolg vor zwei Wochen. „Hagen wird auf Revanche aus sein. Ich hoffe, dass wir mithalten und hinterher mit unserer Leistung zufrieden sein können. Wir versuchen, locker ins Spiel zu gehen und so viele Sätze wie möglich mitzunehmen“, meint Tim Albrecht.

TV Brettorf – TSV Hagen 1860 (Sonntag, 11 Uhr): Einerseits konnten die Brettorfer Kräfte sammeln, andererseits waren sie mit den 5:0-Erfolgen über den Ahlhorner SV und beim VfL Kellinghusen gerade im Rhythmus. „Ob die Pause gut war, werden wir am Sonntag sehen“, sagt Klaus Tabke. Seine Crew konnte in der vergangenen Hallensaison beide Aufeinandertreffen mit den Westfalen jeweils knapp mit 5:4 für sich entscheiden. „Da ging es volle Pulle hin und her“, erinnert sich Tabke. Auch diesmal erwartet er wieder ein „Spiel auf Augenhöhe“. Dabei lastet auf den Gästen jedoch etwas mehr Druck. „Wenn Hagen verliert, haben sie sechs Miese und wir bleiben bei zwei – dagegen hätte ich nichts einzuwenden“, erklärt Tabke. Die jüngste Abfuhr gegen Spitzenreiter Berlin „dürfte Hagen nicht mehr interessieren“, glaubt er. Wichtig werde es sein, TSV-Angreifer Philip Hofmann zu beschäftigen. „Wir müssen Hagen immer wieder vor neue Aufgaben stellen. Aber wir werden an unserem eigenen Spiel nichts ändern – das lief zuletzt perfekt“, sagt Tabke, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.  mar

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