Hoffmann gibt beim 33:22 gegen den ATSV Habenhausen II Kurzcomeback

Uken und Pintscher starke Vorbereiter

Bot in der Rückraummitte eine gute Partie: Linkshänder Marcel Reuter. Foto: Büttner

Neerstedt – Bloß nicht mit einer weiteren Pleite in die Weihnachtspause gehen – mit diesem Vorhaben waren die Verbandsliga-Handballer des TV Neerstedt in das letzte Spiel des Jahres gegen den ATSV Habenhausen II gegangen. Mit einem Sieg gegen die Bremer sollte ein weiteres Abrutschen in der Tabelle verhindert werden. Um es kurz zu machen: Der Plan ging auf. Mit dem 33:22 (17:11) feierte die Crew von Trainer Andreas Müller einen ebenso ungefährdeten wie auch in der Höhe verdienten Erfolg.

Wichtig seien die beiden Punkte gewesen, sagte Müller. Seine Mannschaft habe sich mit einer tollen Leistung selbst aus dem Loch gezogen. „Wir gehen nun mit einem guten Gefühl in die Pause und dann im Januar in die beiden schweren Spiele gegen den Wilhelmshavener HV II und den OHV Aurich II“, meinte der Bookholzberger.

Zu Beginn hatte es noch nach einer engen Partie ausgesehen. Bis zum 4:3 (9.) durch den zehnfachen Torschützen Marcel Behlmer hatten die Gäste die Neerstedter Führung jeweils postwendend mit dem Ausgleich beantwortet. Im weiteren Verlauf bestimmten die Hausherren die Begegnung dann immer deutlicher. Nach einem Treffer von Eike Kolpack lag die Müller-Sieben beim 10:6 (19.) erstmals mit vier Toren vorne. Beim 17:10 kurz vor der Halbzeit waren die Grün-Weißen längst auf die Siegerstraße eingebogen.

Im zweiten Durchgang betrug der Vorsprung der Gastgeber beim 24:14 (42.) durch Philipp Hollmann erstmals zehn Tore. Mit seinem insgesamt fünften Treffer setzte Marco Uffenbrink 30 Sekunden vor dem Abpfiff den Schlusspunkt.

„Wir hatten mit Michael Uken und Kevin Pintscher auf der rechten Seite zwei starke Vorbereiter und in Eike Kolpack und Marcel Behlmer sichere Vollstrecker“, sagte Müller. Eine gute Partie attestierte der Coach der Neerstedter auch Marcel Reuter auf der Mitte. Beim angeschlagenen Niko Ahrens (Schwelllung an der Hand) reichtes es nur für einen Kurzeinsatz. Im Tor stand bis zur 48. Spielminute Lukas Oltmanns. In der Schlussphase wurde er von Kevin Pecht abgelöst. „Die gute Deckung hat in Verbindung mit zwei starken Torhütern den Grundstein für den fünften Saisonsieg gelegt“, meinte Müller.

Ein Kurzcomeback gab Julian Hoffmann nach seiner Nasenoperation. „Julian hat gebrannt. Er wollte unbedingt für ein paar Minuten auf die Platte“, erklärte Müller. Ab der 22. Minute beorderte der 42-Jährigen den Kreisläufer für einige ATSV-Angriffe in die Deckung.

Über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel können die Männer aus der Gemeinde Dötlingen den Blick wieder etwas entspannter auf die Tabelle richten. 11:13 Punkte bedeuten für das zu Saisonbeginn neu aufgestellte Team eine Platzierung im sicheren Mittelfeld des Klassements.  prü

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