TV Neerstedt setzt sich durch 36:17-Kantersieg über TSV Daverden an die Verbandsliga-Spitze

„Überraschungsgast“ Schuetzmann langt fünfmal zu

Starke Aushilfe: Thomas Schuetzmann steuerte fünf Treffer zum Neerstedter Auftaktsieg bei.
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Starke Aushilfe: Thomas Schuetzmann steuerte fünf Treffer zum Neerstedter Auftaktsieg bei.

Neerstedt – Auftakt nach Maß für die Verbandsliga-Handballer des TV Neerstedt: Die Crew aus der Gemeinde Dötlingen feierte zum Saisonstart einen deutlichen 36:17 (19:10)-Erfolg über den TSV Daverden und hat sich damit zunächst an die Tabellenspitze gesetzt.

„Wir werden den Sieg nicht überbewerten. Daverden war ein schwacher Gegner. In dieser Form wird es die Mannschaft schwer haben, die Klasse zu halten“, ordnete Neerstedts Trainer Andreas Müller das Ergebnis ein.

In Thomas Schuetzmann, dem Coach der zweiten Neerstedter Mannschaft, hatte Müller einen „Überraschungsgast“ aus dem Ärmel gezaubert. Fünf Treffer gelangen dem 35-jährigen Routinier. „Bei Marcel Behlmer war der Einsatz aus beruflichen Gründen fraglich, Eike Kolpack war angeschlagen“, begründete Müller die unerwartete Nominierung Schuetzmanns.

Von Beginn an dominierte der TV Neerstedt die Begegnung gegen die personell arg gebeutelten Gäste aus dem Landkreis Verden. Mit dem vierten seiner insgesamt elf Treffer stellte Marcel Behlmer auf 7:2 (10.). In Überzahl – die Neerstedter Michael Uken und Eike Kolpack saßen Zweiminutenstrafen ab – kam der TSV Daverden in der Folge noch einmal zum Anschluss. Marvin Bartels verkürzte auf 9:10 (16.). Wieder in Vollbesetzung spielend, sorgten die Gastgeber mit neun Treffern am Stück noch vor der Pause für klare Verhältnisse. Zwölf Minuten blieben die Gäste in dieser Phase ohne Torerfolg.

Trotz der deutlichen Führung habe seine Mannschaft im weiteren Verlauf keine Schwäche gezeigt, urteilte Müller. „Alle hatten Biss. Ab der 40. Minute habe ich dann viel gewechselt. Alle Spieler haben ihre Anteile bekommen.“ Letztlich sei es eine „klare Sache“ gewesen, resümierte der Coach des TV Neerstedt. Nach dem einzigen Treffer von Michael Uken lagen erstmals zehn Tore zwischen den beiden Mannschaften (20:10/32.). Den Vorsprung baute die Sieben um Spielmacher Andrej Kunz (vier Treffer) bis zum Schluss auf satte 19 Buden aus. „Hätte Sebastian Bohling im Tor der Daverdener nicht zwischen der 10. und 20. Minute überragend gehalten, dann wären locker 40 Tore möglich gewesen“, lobte Müller den ehemaligen Keeper des Jugendbundesligisten HC Bremen im Kasten der Gäste.

Am kommenden Sonnabend, 10. Oktober, 19 Uhr, wartet mit dem OHV Aurich II ein anderes Kaliber auf den TV Neerstedt. „Aurich hat sich mit 42:25 bei der Eickener Spielvereinigung durchgesetzt – das habe ich in dieser Deutlichkeit nicht erwartet“, fährt Müller mit Respekt nach Ostfriesland. Das erste Auswärtsspiel sei ein echter Gradmesser.  prü

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