U23-Coach will in jedem Spiel eine siegfähige Mannschaft aufs Feld bringen und ins gesicherte Mittelfeld aufrücken

Arends: „Nicht wieder unten rumkrabbeln“

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VfL-Coach Arend Arends (v.r.) mit Timo Höfken und Peter Schlüter, die von den A-Junioren in die U23 wechseln. Außerdem rücken noch Marcel Marowsky und Florian Düser aus dem Nachwuchs in den Talentschuppen auf.

Wildeshausen - Die Kreisliga-Fußballer des VfL Wildeshausen firmieren in der neuen Saison als U23. „Damit wollen wir die Motivation erhöhen und noch deutlicher machen, dass wir nicht nur die zweite Mannschaft sind. Außerdem betonen wir damit stärker das Gesamtkonzept“, erläutert Trainer Arend Arends.

VfL-Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel erhofft sich neben einer Attraktivitätssteigerung, dass der Unterbau des Landesliga-Teams künftig in deutlich ruhigeren Fahrwassern umherschippert: „In den vergangenen zwei Jahren haben wir gegen den Abstieg gekämpft – diese Situation hat mir nicht behagt. Ich möchte, dass wir uns im oberen Drittel etablieren“, wünscht sich Jöckel. Und Coach Arends bekräftigt: „Wir treten nicht an, um wieder unten rumzukrabbeln – wir wollen in jedem Spiel eine siegfähige Mannschaft aufs Feld bringen und ins gesicherte Mittelfeld aufrücken.“

Dazu müssen sich die Krandel-Kicker aber erst einmal an ihr neues System gewöhnen. Denn wie seine Kollegen Marcel Bragula und Marco Elia in der VfL-Ersten wird auch Arend Arends künftig ein 4-3-3 spielen lassen. „Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis wir das beherrschen“, fürchtet der 30-Jährige. In der Offensive habe er während der Vorbereitung bereits gute Ansätze gesehen. „Aber defensiv haben wir Probleme. In der vergangenen Saison hatten wir im 4-2-2 vor allem außen einen besseren Zugriff.“ Zudem mangelte es der VfL-Reserve in den bisherigen Testspielen an Passgenauigkeit.

Wichtig wird auch sein, wie schnell es Arends gelingt, seine neun Neuzugänge zu integrieren und eine Einheit zu formen. In Marcel Marowsky, Timo Höfken, Florian Düser und Peter Schlüter rücken auch vier A-Junioren in die U23 auf. Aus dem Quartett konnte bisher vor allem Düser überzeugen. „Er haut sich im Training voll rein und zeigt, dass er unbedingt will“, lobt Arends den zentralen Mittelfeldspieler. Ein Fleißkärtchen verdiente sich derweil Sven Flachsenberger, der noch keine Einheit versäumt hat.

In der vergangenen Saison hatte die VfL-Reserve Schwierigkeiten, Chancen zu kreieren und erzielte in 30 Partien lediglich 50 Treffer – nur fünf Teams netzten seltener. „Mit Salih Yalin, Bastian Flege, Tobias Kern, Timo Höfken und Norman Holzenkamp sind wir vorne jetzt wesentlich besser besetzt“, erwartet Arends künftig mehr Torgefahr.

mar

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