U18-Landesmeisterschaft in Hannover: Ahlhorner SV holt zwei Mal Silber, TV Brettorf zwei Mal Bronze

Neuefeind-Crew hat den längeren Atem

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Unterlagen im Finale trotz einer 1:0-Satzführung dem TK Hannover: Marius Muhle (h.v.l.), Arne Grotelüschen, Rico Lüdtke, Paul Barklage (v.v.l.), Andrej Macht, Dennis Stoll und Lukas Overberg vom Ahlhorner SV.

Brettorf/Ahlhorn - Duplizität der Ereignisse auf der TKH-Sportanlage an der Tiergartenstraße in Hannover-Kirchrode: Bei der Faustball-Landesmeisterschaft der Altersklasse U18 sicherten sich die Mädchen und Jungen des Ausrichters TK Hannover den Titel. Zweiter wurde jeweils der Ahlhorner SV, Dritter der TV Brettorf.

Etwas holprig startete der männliche Nachwuchs des Ahlhorner SV in das Turnier. Zum Auftakt lag die Mannschaft von Trainer Thomas Neuefeind gegen den SV Düdenbüttel schnell mit 2:7 im Hintertreffen, behauptete sich dann aber noch glatt mit 13:11, 11:4. Weniger Mühe hatte der ASV anschließend mit dem TuS Essenrode (11:3, 11:5).

Halbfinalgegner TV Brettorf hatte die wesentlich schwerer Vorrundengruppe erwischt. Das Team von Coach Jörn Kläner trotzte zunächst dem langjährigen Abonnementsmeister SV Moslesfehn ein 1:1 (11:7, 9:11) ab, kämpfte dann den starken MTV Hammah mit 11:9, 12:10 nieder und holte auch gegen den TK Hannover ein 1:1 (11:7, 7:11).

Im hochklassigen Halbfinale konnte Brettorf den ersten Durchgang mit 14:12 gewinnen. „Im zweiten Satz haben die Jungs die Sache dann ein bisschen zu locker genommen und den Faden verloren“, bedauerte Jörn Kläner. „Wir hatten den längeren Atem“, frohlockte derweil Thomas Neuefeind. Mit einer starken Abwehrleistung setzte seine Crew Brettorfs Schlagmann Malte Hollmann unter Druck und hinderte Hauke Spille taktisch geschickt am Zuspiel (11:4, 11:6).

Im Spiel um Platz drei holten sich die Brettorfer nach einem Satzrückstand gegen den SV Düdenbüttel doch noch die Bronzemedaille (3:11, 11:9, 11:8). Im Finale war der Ahlhorner SV nach dem 11:9 gegen den TK Hannover bereits auf der Siegerstraße, konnte den Titel trotz seines glänzend aufgelegten U18-Weltmeisters Arne Grotelüschen aber nicht einfahren. „Es hat ein bisschen im Zuspiel gehapert – das muss verbessert werden“, meinte Thomas Neuefeind im Hinblick auf die norddeutsche Meisterschaft am 9. und 10. August in Moslesfehn.

Auch bei den Juniorinnen standen sich der TV Brettorf und der Ahlhorner SV im Halbfinale gegenüber, und auch hier hatte der ASV am Ende mit 2:1 (11:6, 7:11, 11:9) die Nase vorn. „Da war mehr drin! Wir müssen nur etwas cleverer spielen“, erklärte Brettorfs Trainer Dirk Meiners. Allerdings hatte sein Team nach der Verletzungspause der U18-Weltmeisterinnen Karen Kläner und Rika Meiners mit „ein paar Abstimmungsproblemen“ zu kämpfen. Ein prima Turnier spielte Kim Hartung, die durch Laufbereitschaft und kämpferischen Einsatz glänzte.

Während Brettorf das „kleine Finale“ deutlich mit 11:7, 11:5 gegen den TSV Essel gewann, musste sich der ASV im Goldmatch dem TK Hannover trotz einer Satzführung mit 11:8, 4:11, 8:11 geschlagen geben.

mar

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