U18-Faustballer holen kompletten Medaillensatz / Bronze für Brettorfs Mädchen

Hauke Rykena serviert überragende Angaben

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Norddeutscher Meister in der U18 und DM-Teilnehmer: Moritz Cording (h.v.l.), Nils-Erik Schütte, Tom Hartung, Hauke Spille, Vincent Neu (v.v.l.), Hauke Rykena, Erik Hollmann und Marcel Osterloh vom TV Brettorf.

Brettorf/Ahlhorn - Den kompletten Medaillensatz haben die U18-Faustballer aus dem Landkreis Oldenburg bei der norddeutschen Meisterschaft in Voerde abgeräumt: Gold sicherte sich der TV Brettorf, Silber holte der Ahlhorner SV, und Bronze ging an den SV Moslesfehn.

Im Endspiel nahmen die Brettorfer beim 11:8, 11:3 über den ASV erfolgreich Revanche für das verlorene Endspiel bei der Niedersachsenmeisterschaft vier Wochen zuvor. „Vor einem Derby muss man nicht mehr viel sagen. Die Jungs waren von Anfang an heiß“, berichtete Brettorfs Trainer Dominik von Seggern. Seine Abwehrspieler parierten selbst schwierigste Bälle. „Dadurch kamen die Ahlhorner nie richtig ins Spiel – man konnte ihre Verzweiflung erahnen.“

Während die Crew von ASV-Coach Thomas Neuefeind im Halbfinale den SV Moslesfehn mit 11:3, 6:11, 11:8 niedergerungen hatte, machte Brettorf mit dem TSV Hagen 1860 kurzen Prozess (11:4, 11:5). Wieder war es die Abwehr, die den Westfalen früh den Zahn zog und bis zum 5:0 im ersten Satz keinen Punkt zuließ. Auch im zweiten Durchgang blieb Brettorf weiter konzentriert.

Den einzigen Satzverlust des Turniers musste der spätere Titelträger beim 8:11, 11:8 zum Vorrundenauftakt gegen den SV Moslesfehn hinnehmen. „Das war ein klasse Spiel, dem die Angreifer ihren Stempel aufgedrückt haben“, schwärmte Dominik von Seggern. Mit guten Angaben sicherte Florian Würdemann dem SV Moslesfehn das gerechte Remis.

Die Partien gegen Gastgeber TV Voerde (11:3, 11:4) und die DJK Nierswacht Odenkirchen (11:2, 11:4) stellten die Brettorfer vor keine größere Herausforderung, so dass sie dank des besseren Ballverhältnisses als Gruppensieger direkt ins Halbfinale einzogen.

Während Hauke Rykena durchweg überragende Angaben servierte, kam sein Angriffspartner Vincent Neu nach anfänglichen Schwierigkeiten immer besser ins Turnier und verwertete zum Schluss fast jeden Rückschlag.

Durch den Finaleinzug qualifizierten sich der TV Brettorf und der Ahlhorner SV für die deutsche Meisterschaft am 2. und 3. April in Calw.

Ohne Landkreis-Beteiligung geht am selben Wochenende die DM der weiblichen U18 in Schwieberdingen über die Bühne. Bei der „Norddeutschen“ in Ahlhorn sicherten sich der TV Jahn Schneverdingen, der das Endspiel mit 11:5, 11:8 gewann, und Finalist TSV Bayer 04 Leverkusen die beiden freien Startplätze. Der TV Brettorf durfte sich nach dem 11:5, 12:10 über den TSV Essel mit der Bronzemedaille trösten. Das Team von Karen Kläner und Klaas Hammer hatte im Halbfinale mit 8:11, 7:11 gegen Leverkusen den Kürzeren gezogen. Gastgeber Ahlhorner SV belegte nach dem 11:8, 11:9 über den MTV Wangersen Rang fünf.

mar

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